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Chrysler-Geschäfte laufen gut

Foto: Daimler-Chrysler

Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern Daimler-Chrysler rechnet trotz schwacher Konjunktur und hoher Rohstoff- und Stahlpreise in diesem Jahr mit einem positiven Geschäftsverlauf in den USA.

27.05.2005

"Wir sind zuversichtlich, dass wir durch unsere junge Modellpalette und unsere Kostenstrukturen ähnlich erfolgreich sein können wie 2004", sagte der Präsident der Chrysler Group, Dieter Zetsche, der Zeitung "Die Welt".

Im vergangenen Jahr hatte Chrysler bei einem Umsatz von 49,50 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 1,43 Milliarden Euro erzielt. Zugleich kündigte Zetsche an, den Absatz der drei Chrysler-Marken Chrysler, Jeep und Dodge in den kommenden sechs bis acht Jahren "um etwa eine Million steigern" zu wollen. Im vergangenen Jahr hatte die US-Sparte 2,8 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Das Wachstum solle nach seinen Worten im kommenden Jahr durch den Eintritt der Marke Dodge in Europa erzielt werden. "Potenzial sehen wir außerdem in China und generell in Asien", sagte Zetsche.

Der Chrysler-Chef, der öfter betont hatte, dass mittelfristig wieder ein Amerikaner auf den Chefposten Chryslers kommen solle, ließ seine eigene berufliche Zukunft offen.

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