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Chrysler

GM oder ein anderer Hersteller?

Foto: ams online

Update ++ General Motors oder vielleicht doch ein anderer Autohersteller?: Nachdem Daimler-Chrysler die Zukunft seiner amerikanischen Marke Chrysler zur Disposition gestellt hat, schießen Gerüchte um mögliche Übernahmeinteressenten ins Kraut.

19.02.2007

Unter Berufung auf enge Unternehmenskreise brachte die Detroit News am Sonntag abend (18. Februar) neue Details zu einer möglichen Übernahme von Chrysler in Umlauf. Demnach gab es bereits im Dezember ein Treffen in Sachen Chrysler auf höchster Ebene. Auf Initiative von Daimler-Chrysler habe es damals in Detroit ein erstes Gespräch zwischen GM-Boss Rick Wagoner und Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche gegeben. Dem ersten Treffen der Bosse seien inzwischen vier weitere gefolgt, auch die Cheffinanzer beider Unternehmen hätten bereits die Eventualitäten einer möglichen Übernahme von Chrysler durch General Motors durchgerechnet. Kommentare zu dem Bericht verkniffen sich beide Unternehmen. Die Gespräche sollen aber weiter laufen.

Während die Finanzmärkte ein möglichen Verkauf von Chrysler für Daimler-Chrysler rundweg positiv bewerten, herrscht in der US-Autoszene das große Rätselraten, was GM mit dem amerikanischen Konkurrenten möchte. GM steckt selbst in einer heiklen Turnaround-Phase, sich nun ein weiteres Sorgenkind ans Bein zu binden, wird vom Finanzmarkt extrem kritisch gesehen.

Hyundai winkt ab, Renault-Nissan schweigt

Nachdem sowohl General Motors wie auch Chrysler schweigen, brach am Montag (19. Februar) ein mediales Steigern aus, unter welchem Dach Chrysler eine neue wirtschaftliche Heimat finden könnte. Dabei die üblichen Verdächtigen: Chinesen, betuchte Araber, Finananzinvestoren. Aber auch andere Autohersteller: Die "Sunday Times" brachte den expansionsfreudigen Hersteller "Hyundai" in die Diskussion ein, was von den Koreanern postwendend dementiert wurde. Eine andere Spekulation: Nachdem es für Nissan-Renault Ende vergangenen Jahres nichts mit der angestrebten Allianz mit General Motors wurde, soll nun Interesse an Chrysler bestehen. Ganz unwahrscheinlich ist die Variante nicht. So hatte Carlos Ghosn nach dem gescheiterten Deal mit GM betont, weiterhin Interesse an einem Partner in den USA zu haben. 

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