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Chrysler

Händler wollen Überkapazitäten nicht

Foto: Chrysler

Zwischen dem Autohersteller Chrysler und einigen sehr großen US-Handelsketten zeichnet sich Ärger um Überkapazitäten ab. Während Chrysler versucht, seine Auto-Halden zu räumen, wollen die Händler die schwer verkäuflichen Autos nicht haben.

16.10.2006

Der schwelende Konflikt könnte sich als großer Stolperstein auf dem Weg zurück in die Gewinnspur für Chrysler entpuppen. Dabei ist die Rechnung aus Sicht des Herstellers einfach: Kurz nachdem Chrysler einen Verlust von 1,3 Milliarden Dollar im gerade abgelaufenen dritten Quartal bekannt gegeben hatte, kündigte die Unternehmensspitze in einer Sofortmaßnahme Produktionskürzungen an.

Im zweiten Schritt war nun vorgesehen, den Händlern Fahrzeuge aus der Überproduktion auf die Höfe zu stellen, um die Autohalde zu verkleinern. Dabei geht es aktuell um etwa 50.000 Neufahrzeuge, die länger als sechs Monate unverkauft herum stehen und die ohne konkreten Kundenauftrag gefertigt wurden. Wohlwissend, dass diese Autos nicht eben gerne gesehen werden im Handel, lockt Chrysler die Händler mit zusätzlichen Incentives in Größenordnung von durchschnittlich 1.500 US-Dollar.

Aber auch zu diesen Schnäppchenpreisen wollen einige ganz dicke Fische unter den Händlern nichts von diesen Autos wissen. Dort ist man sauer, dass Chrysler offenbar die Produktion gut laufender Fahrzeuge wie des Dodge Caliber und des Jeep Compass heruntergefahren hat, um den Händlern so die schwer gängigen Autos aufzudrücken.

In einem Treffen mit Vertretern der großen Handelshäuser versucht nun das Chrysler-Management, den Konflikt zu entschärfen.

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