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Chrysler

Keine Jobgefahr durch Chery-Deal

Foto: ams

Die geplante Produktion eines Kleinwagens in China gemeinsam mit dem dortigen Hersteller Chery gefährdet nach Angaben von Chrysler-Chef Tom LaSorda keine Stellen in den USA.

03.01.2007

"Das wird keine Folgen haben, da wir bislang nicht im Kleinwagensegment vertreten sind", betonte der Chef der DaimlerChrysler-Tochter am Mittwoch (3.1.) in Detroit. Die zunehmenden Aktivitäten in China sicherten vielmehr Arbeitsplätze in den USA, da viele Komponenten wie Motor
oder Getriebe exportiert würden.

Chrysler baut bereits die Limousine 300 und Minivans in China und hatte sich Ende Dezember mit Chery auf die gemeinsame Produktion eines neuen Kleinwagens verständigt. Ein formeller Beschluss des Daimler-Chrysler-Aufsichtsrates steht allerdings noch aus. Eine Produktion in den USA war mit der Begründung verworfen worden, dort ließe sich der Wagen nicht profitabel bauen. Qualitätsprobleme werde es nicht geben, sagte LaSorda. Chrysler werde sicherstellen, dass der neue Kleinwagen die Standards in USA und weltweit einhalte.

Der Autobauer reagiert mit dem Vorstoß ins Kleinwagensegment auf die jüngsten Absatzschwierigkeiten bei den früher beliebten schweren Geländewagen und Pick-Ups. Diese verlieren angesichts hoher Spritpreise zunehmend an Popularität, wovon vor allem japanische Hersteller profitieren. Sie dominieren den Markt für kleinere, sparsamere Wagen. Chrysler verhagelte die Daimler-Chrysler-Bilanz zuletzt mit einem Milliardenverlust. Für das erste Quartal ist ein Sanierungsplan für den US-Hersteller angekündigt.

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