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Chrysler

Kerkorian muss nachbessern

Foto: Chrysler

Tracinda, die Investmentgesellschaft des US-Milliardärs Kirk Kerkorian, muss einem Pressebericht zufolge ihr Übernahmeangebot für den US-Autobauer Chrysler nachbessern. Die in Aussicht gestellten 4,5 Milliarden Dollar seien nicht genug, um mit am Verhandlungstisch zu sitzen.

16.04.2007

Das schrieb die "Financial Times" unter Berufung auf mit dem Verkaufsprozess vertraute Kreise. Die anderen Interessenten, die beiden Finanzinvestoren Cerberus und Blackstone sowie der kanadische Autozulieferer Magna, hätten fünf Milliarden Dollar oder mehr für die Tochter von Daimler-Chrysler geboten.

Kerkorian hatte Anfang April 4,5 Milliarden Dollar (rund 3,37 Mrd. Euro) in bar für Chrysler geboten, dies aber an die Forderung nach einem exklusiven Blick in Bücher geknüpft. Kerkorian will das Management von Chrysler und die Gewerkschaft United Auto Workers Union (UAW) an der Übernahme beteiligen.

Nach Kerkorian hatte am vergangenen Freitag (13.4.) auch Magna offiziell Kaufinteresse an Chrysler angemeldet. Magna und sein potenzieller Partner, die kanadische Investmentfirma Onex, wollen einem Pressebericht zufolge jeweils gleich große Minderheitsbeteiligungen an Chrysler übernehmen, während Daimler eine kleine Beteiligung behalten würde. Um Interessenkonflikte als Zulieferer und Autohersteller zu vermeiden, würde Magna für Chrysler eine separate Gesellschaft bilden und für Design und Fertigung zuständig sein. Das Engineering würde ausgelagert.

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