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Chrysler-Krise

Neues Angebot an Chrysler-Gläubiger

Foto: Chrysler

Im Tauziehen um die Rettung des amerikanischen Autobauers Chrysler hat die US-Regierung den Gläubigern laut Medien einen Kompromissvorschlag gemacht.

23.04.2009

Doch auch mit dem verbesserten Angebot liegen die Verhandlungspositionen eine Woche vor Ablauf eines Ultimatums der US-Regierung für Chrysler noch viele Milliarden Dollar auseinander.

Chrysler hat sieben Milliarden Dollar Schulden

Chrysler steht bei Banken und anderen Kreditgebern mit knapp sieben Milliarden Dollar (5,4 Mrd Euro) in der Kreide. Das US-Finanzministerium biete den Gläubigern dafür nun 22 Prozent als Barzahlung sowie den Rest in Form eines Fünf-Prozent-Anteils an Chrysler, berichteten US-Medien am Donnerstag (23.4.) übereinstimmend. Eine frühere Offerte hätte die Gläubiger noch weit schlechter gestellt.

Die Kreditgeber forderten dagegen zuletzt eine rund dreimal so hohe Barzahlung von 65 Prozent - oder 4,5 Milliarden Dollar - plus 40 Prozent an Chrysler. Der Hersteller schuldet der Autogewerkschaft UAW weiter rund 10,6 Milliarden Dollar für die Krankenversicherung von Betriebsrentnern. Auch hier steht eine Einigung noch aus.

US-Präsident Barack Obama hatte Chrysler ein Frist bis Ende April gesetzt, um einen endgültigen Sanierungsplan vorzulegen. Zur Bedingung machte er auch eine Allianz mit dem italienischen Fiat-Konzern. Allein sei Chrysler nicht überlebensfähig.

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