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Chrysler

Neues Sebring Cabrio

Foto: Mark Stehrenberger 2 Bilder

Die amerikanische Daimler-Depandance bringt 2007 die Nachfolgemodelle der Sebring-Reihe, darunter auch ein neues viersitziges Cabrio. Alles über die Zukunftspläne von Chrysler und der Schwestermarke Dodge, die zur IAA 2005 mit der Premiere des Caliber-Serienautos ihren Europa-Einstand gibt.

01.07.2005

Im nächsten Jahr findet in Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft statt – 2006 ist aber auch das erste Bewährungsjahr für Dodge auf dem deutschen Markt. Nur dürfte das im Gegensatz zur Kicker-WM viel weniger Menschen bewegen.

Die amerikanische Daimler-Tochter kalkuliert denn auch bewusst vorsichtig. Zur angestrebten Verdoppelung des europäischen Chrysler-Marktanteils (von heute 0,7 auf 1,4 Prozent) innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Marke Dodge etwa die Hälfte beisteuern. Das will sich Chrysler auch was kosten lassen: Dodge-Automobile sollen zehn bis 15 Prozent günstiger als vergleichbare Konkurrenzmodelle von Opel, Ford sowie europäischen und fernöstlichen Herstellern angeboten werden.

Caliber mit TDI-Motor von VW

Im Mittelpunkt der Dodge-Offensive steht das in Genf noch als Studie präsentierte Kompaktklasse-Auto Caliber (Serienversion zur IAA), bei dessen Fahrwerksabstimmung der Ford Focus als Handling-Maßstab herangezogen wurde. Auch der Turbodieselmotor für den Caliber stammt nicht von schlechten Eltern: Es ist der Zweiliter-TDI von VW.

2007 ergänzt der auf dem Jeep Cherokee basierende Kompakt-SUV Nitro das Dodge-Programm. Der große Durango-SUV bleibt dem US-Markt vorbehalten, wo er ab 2007 als erstes Serienauto der Marke auch mit Hybridantrieb angeboten werden soll. Zum Dodge-Programm zählt natürlich auch die Viper als Cabrio und neu aufgelegtes GTS Coupé - das Schärfste, was Detroit seit Alice Cooper und Madonna hervorgebracht hat.

Über die Zukunft einer anderen Chrysler-Ikone ist noch nicht definitiv entschieden: ob der PT Cruiser auch in der nächsten Auflage ein Retro-Auto werden soll oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass die Legende in ihrer Kultform weiterlebt. Zunächst einmal soll aber ein erneutes Facelift vor allem im Innenraum die Wertigkeit des Cruisers erhöhen.

2007 wird Chrysler den Sebring neu auflegen. Er basiert auf der verlängerten Caliber-Plattform und wird wie dieser optional auch mit Allradantrieb lieferbar sein. Als Otto-Motorisierung dient wie beim Caliber der in Kooperation mit Hyundai und Mitsubishi entwickelte Theta-Vierzylinder-Weltmotor mit bis zu 2,4 Liter Hubraum. Für die Diesel-Ausrüstung sorgt auch hier VW.

Der neue Sebring orientiert sich stilistisch am frisch aufgelegten Charger, ist also deutlich muskulöser und sportlicher im Auftritt. Es gibt ihn als Limousine und Cabrio. Ein Coupé wird zwar ebenfalls angedacht, ob es aber auch in Serie geht, ist angesichts zweifelhafter Marktchancen noch ungewiss.

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