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Chrysler

Noch ne´Heuschrecke

Foto: ams

Nach einem Bericht der "Detroit News" wurde jetzt mit der Investmentgesellschaft Centerbridge Partners ein weiterer Kaufinteressent bei Chrysler vorstellig.

09.03.2007

Mit Cerberus Capital Management, der Blackstone Group und  Centerbridge Partners haben nun drei Investorengesellschaften im Bieterrennen um Chrysler den Hut in den Ring geworfen. Alle drei Unternehmen gelten als Spezialisten für sogenannte "Buyouts". Sie kaufen sich vorzugsweise bei Unternehmen ein, die in wirtschaftlichen Turbulenzen stecken, zerlegen diese und vermarkten die rentablen Teile in der Regel mit hohen Profiten. Gesellschaftlich sind solche Firmen als "Heuschrecken" ins Verruf geraten. Und diese "Heuschrecken" haben offensichtlich Appetit auf Chrysler.

Seit Daimler-Chrysler Konzernchef Dieter Zetsche am 14. Februar einen Verkauf der wirtschaftlich angeschlagenen US-Marke Chrysler ausdrücklich als Option betont hatte und inzwischen ein Bieterverfahren läuft, mit dem der Konzern das Interesse an Chrysler ermitteln möchte, ist Centerbridge die dritte Investmentgesellschaft, die bei dem Unternehmen vorstellig wurde. Wie die "Detroit News" unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, hatte sich eine Centerbridge-Abordnung mit Chrysler-Chef Tom LaSorda zu Gesprächen getroffen. Insgesamt sei die Centerbridge-Abordnung zwei Tage im Haus bei Chrysler gewesen. Zu den Inhalten der Gespräche gab es weder von Chrysler noch von Centerbridge Informationen.

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