Chrysler PT Cruiser: Weniger Retro

Als Chrysler im Jahr 2000 den PT Cruiser an den Start brachte löste dieser nicht nur einen Sturm der Begeisterung und rege Nachfrage aus, sondern die US-Marke markierte damit auch den Beginn eines wahren Retro-Design-Booms. Der auto-motor-und-sport.de-Zeichner Mark Stehrenberger blickt in die Zukunft des Chrysler PT Cruisers.

Der Euphorie um den PT Cruiser folgte bald die Ernüchterung. Alle Fans und Freaks hatten gekauft, ein weiterer Kaufsog wollte sich der ersten Erfolgswelle nicht anschließen.

2004 sollte das nachgeschobene Cabrio neuen Schwung bringen. 2006 erhielt der seit 2002 auch in Österreich für Europa produzierte Chrysler PT Cruiser eine optische Auffrischung. An alte Höhenflüge konnte er dennoch nicht anknüpfen. Im Hype um neue Crossover-Modelle schien der PT Cruiser schon vor dem völligen Aus zu stehen, bis auf dem US-Markt in Folge der Benzinpreiserhöhung die Trendwende zu kleineren Modellen eingeläutet wurde.

Damit hat auch der PT Cruiser wieder eine Zukunft. Die nächste Generation des Personal Transporters, die 2010 an den Start gehen soll, wird die Plattform des Dodge Caliber nutzen, in den Ausmaßen geringfügig zulegen, bei den Retro-Elementen aber weniger dick auftragen.

Unterm Blech kommen weiterentwickelte 2,4-Liter-Vierzylinder zum Einsatz. Als Sauger mit 150 und als Turbo-Variante mit 180 PS. Beide werden dabei mit Viergang-Automatikgetrieben vermählt.

Mark Stehrenberger

Der gebürtige Schweizer Mark Stehrenberger zeichnet seit über 30 Jahren die automobile Zukunft für auto motor und sport. Er lebt abwechselnd in Santa Barbara, Kalifornien sowie Montreux, Schweiz, und leitet sein etabliertes Designteam, MSD, das sich für ’cutting edge’ Design auf diversen Gebieten international einen soliden Namen gemacht hat. Des Weiteren ist Stehrenberger Gastdozent am Art Center of Design College in Pasadena, USA


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Chrysler | Chrysler PT Cruiser

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Uli Baumann

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