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Chrysler

Renault-Nissan winkt ab

Foto: Nissan

Renault-Nissan hat sich selbst aus dem Reigen potenzieller Übernahme-Kandidaten für Chrysler verabschiedet. Man müsse sich ganz auf die Lösung der eigenen Probleme beim japanisch-französischen Konzern konzentrieren, sagt Nissan-Renault-Chef Carlos Ghosn in Tokio.   

22.02.2007

Seit Daimler-Chrysler seinen wirtschaftlich angeschlagenen US-Zweig zur Disposition stellte, wird heftig über mögliche Übernahmekandidaten spekuliert. Ganz vorne dabei auf der Liste: Renault-Nissan. Vergangenes Jahr hatte dessen Chef Carlos Ghosn heftig um eine Allianz mit General Motors gebuhlt. Nach dem Scheitern des Deals im Herbst, hatte Ghosn sich auch offen gezeigt für eine wie auch immer geartete Allianz mit Ford. Auch daraus war nichts geworden. Nun also Chrysler?

Nein, beteuern Untenehmenssprecher des japanisch-französischen Konzerns. Für diesen haben sich die Vorzeichen inzwischen erheblich geändert. Nach enttäuschenden Zahlen sowohl bei Renault wie bei Nissan, kann Ghosn nicht mehr aus der Position der Stärke heraus agieren, musste bei Vorlage der Zahlen für das Jahr 2006 im Januar sogar das Wort von der Krise in den Mund nehmen. So auch die offizielle Begründung für das Desinteresse an Chrysler. Bevor man sich externen Themen zuwende, müsse man erst einmal hausinten die Hausaufgaben machen.

Was könnte Daimler für Chrysler bekommen?

Bereits vor Nissan-Renault hatte sich Hyundai von der Liste der möglichen Chrysler-Interessenten gestrichen. Angesichts des wenig berauschenden Interesses am US-Zweig des Daimler-Chrysler Konzerns fragt man sich am amerikanischen Finanzmarkt, welchen Erlös Daimler-Chrysler überhaupt für Chrysler erzielen könnte. Die Schätzungen reichen von fünf Milliarden Dollar bis 13,7 Milliarden Dollar. Zur Erinnerung: Die damalige Daimler-Benz hatte 1998 31 Milliarden Dollar für Chrysler bezahlt.

Chrysler war 2006 tief in die Verlustzone gerutscht, ein Sanierungsplan sieht die Streichung von 13.000 Stellen in Nordamerika vor, zudem soll die Produktpalette auf verbrauchsgünstigere Fahrzeuge erfolgen.

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