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Weitere Verkaufsspekulationen

Foto: Daimler-Chrysler

Daimler-Chrysler könnte sich einem Pressebericht zufolge bereits innerhalb weniger Wochen von seiner kriselnden US-Tochter Chrysler trennen. Das berichtete das "Handelsblatt" (27.3) unter Berufung auf Informationen aus dem Konzern.

27.03.2007

Zugleich schrieb die Zeitung aber auch, dass sich der Verkaufsprozess bis Juni hinziehen könne. Bis Ende dieser Woche werde mit ersten vorläufigen Geboten für Chrysler gerechnet. Eine zweite Runde mit verbindlichen Angeboten solle sich anschließen. Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht auf Anfrage des Blattes nicht kommentieren. Konzernchef Dieter Zetsche hatte wiederholt erklärt, man prüfe für die Zukunft von Chrysler alle Optionen.

Daimler-Chrysler kündigte am Dienstag an, die Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal vom 26. April auf den 15. Mai zu verschieben. Dies habe aber nichts mit Chrysler zu tun.

Neben dem kanadischen Zulieferer Magna würden vor allem Finanzinvestoren als Interessenten für Chrysler gehandelt, schrieb das "Handelsblatt" weiter. Die "Detroit News" hatte aber berichtet, auch General Motors sei noch nicht aus dem Rennen. Trotz milliardenschwerer Belastungen durch Gesundheits- und Pensionskosten hoffe Daimler-Chrysler auf einen Erlös von vier bis sechs Milliarden Dollar. Gegen einen Verkauf an Finanzinvestoren haben die Gewerkschaften und die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat allerdings bereits ihren Widerstand angekündigt.

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