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Chrysler will weitere Werke verkaufen

Foto: Daimler-Chrysler

Der US-Autohersteller Chrysler will weitere Komponenten-Werke verkaufen. Derzeit verhandele Chrysler-Chef Dieter Zetsche über den Verkauf an Zulieferer, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Zetsche sagte, die Gespräche seien sehr weit fortgeschritten.

15.09.2003

Durch die Abgabe der Fabriken sollen sich die Kapitalbindung des Konzerns und die Investitionen für die Neuentwicklung von Einzelteilen verringern. Auch einen weiteren Personalabbau über die bereits gestrichenen 26.000 Arbeitsplätze hinaus schloss Zetsche laut dem Zeitungsbericht nicht aus.

Jahresziele weiter gültig

Neben den Sparplänen hält Zetsche aber auch trotz der schwachen US-Absatzzahlen im August an seinen Jahreszielen für 2003 fest. Ein leicht positiver Operating Profit solle Ende des Jahres präsentiert werden, sagte Zetsche der "Automobilwoche". Auf der Vertriebsseite gebe es noch viel versprechende Sparpotenziale.

Bisher habe sich die Daimler-Chrysler-Sparte fast nur auf Kostenerfolge stützen können. Das reiche nicht mehr aus, sagte Zetsche. Bald wolle das Unternehmen die "Absatzfrüchte der neuen Produkte ernten". Bis Ende 2004 will Chrysler neun neue Modelle auf den Markt bringen.

Die seit drei Jahren andauernde Rabattschlacht habe Chrysler "etwas überschätzt". Bei der mit "wenig berauschenden Absatzzahlen" gestarteten Großraumlimousine Pacifica habe man mit zu anspruchsvoller Preispositionierung gearbeitet.

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