Citroen C-Buggy: Strand-Floh

Update ++ Mehr Bilder, mehr Infos ++ Citroën stellt auf dem Autosalon in Madrid die Studie eines kleinen Strandflitzers vor. Der geländegängige C-Buggy verfügt über Allradantrieb und ist technisch und stilistisch mit der früheren Kompaktwagenstudie C-Airplay verwandt.

Der 1,91 Meter breite und 1,34 Meter hohe, offene Zweisitzer verfügt weder über Seiten- noch über Front- und Heckscheiben. Auch auf Türen wurde verzichtet. Stattdessen sind die Seitenwände im unteren Bereich ausgeschnitten. Trittbretter erleichtern den Einstieg. Auch ein Dach sucht man vergeblich. Für den besonderen Effekt wurde die Stahlblech-Karosserie mit einem Radstand von 2,24 Meter zudem nicht lackiert.

Mit rund 3,45 Metern Länge ist der Buggy sehr kurz gehalten. Kurze Karosserieüberhänge, ausgestellte Radkästen, runde Proportionen und große Räder sollen den kompakten Eindruck noch betonen.

Im Innenraum wurden alle Instrumente auf der feststehenden Lenkradnabe zusammengefasst. Ein freistehender Kompass am Armaturenbrett sichert die Navigation abseits von Wegweisern, ein MP3-Player den Musikgenuss der Passagiere. Gelbes Leder an den Sitzen und dem Armaturtenbrett sorgt für einen Kontrast zur Karosserie.

Angetrieben wird der C-Buggy von einem 155 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder, der bei einem Leergewicht von 850 Kilogramm ordentliche Fahrleistungen verspricht. Ein manuelles Fünfgang-Getriebe verwaltet die Motorkraft. Permanent angetriebene 17 Zoll-Leichtmetallräder und eine große Bodenfreiheit lassen den C-Buggy auch abseits befestigter Straßen eine gute Figur machen.

Das für die Automesse entworfene Showcar ist einem Citroën-Sprecher zufolge als reine Designstudie zu verstehen. Für eine spätere Serienversion sei der Entwurf wohl "zu verrückt". Allerdings sei es nicht ausgeschlossen, dass das eine oder andere Designelement in späteren Serienfahrzeugen Verwendung finden wird.

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dpa

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