Der Antriebsstrang besteht aus einem 70 PS-HDi-Diesel mit Partikelfilter und einem Elektromotor mit weiteren 30 PS Leistung. Den Gangwechsel übernimmt eine Fünfstufenautomatik, wobei der Betrieb im Stadtverkehr rein elektrisch erfolgen soll.
Sparsamkeit nicht nur beim Verbrauch
Den Verbrauch beziffert der französische Hersteller mit nur 3,4 Liter pro 100 Kilometer und die CO2-Emissionen mit 78 g/km. Das Gesamtgewicht der 4,20 Meter langen und 1,80 Meter breiten Öko-Studie beträgt 1.306 kg. Die Höchstgeschwindigkeit wurde auf 150 km/h begrenzt.
Bei aller Sparsamkeit sollen die Annehmlichkeiten für die mitfahrenden Passagiere jedoch nicht wegfallen: eine automatisch geregelte Klimaanlage ist ebenso an Bord, wie eine Audioanlage, ein verglastes Panoramadach oder ein Geschwindigkeitsregler. Zwar fehlt der Studie ein klassisches Armaturenbrett, die wichtigsten Funktionen wurden dafür auf der Mittelkonsole (Audiosystem, Klimaanlage, Touchscreen) und der feststehenden Lenkradnabe (Blinker, Scheinwerfer, Scheibenwischer, Hupe und vor allem der Tacho) untergebracht. Im Heck des C-Cactus ist sogar genügend Platz für 500 bis 1.100 Liter Gepäck.
MP3-Player als Zündschlüssel
Die Studie rollt zudem auf 21-Zoll-Felgen mit Niederquerschnittsreifen im Format 205/45 und verringertem Rollwiderstand. Materialien wie Reifen, Scheiben oder das Leder im Innenraum bestehen aus wiederverwertbarem Material. Eine besondere Spielerei auch der Zündschlüssel: er kommt in Form eines tragbaren MP3-Players mit Touchscreen, der auf der feststehenden Lenkradnabe eingesteckt wird. Verspielt ist auch das Design, mit den großen Glupschaugen, der hohen Gürtellinie und den asymmetrischen Türen aus Stahl. Sollte die Studie jemals ihren Weg in die Serienproduktion finden, würde Citroen das Auto zum Preis einer C4 -Einstiegsversion, also ab rund 16.000 Euro anbieten.




