Citroen C1, Peugeot 107, Toyota Aygo in Genf: Kleinwagen-Drillinge aufgefrischt

Toyota Aygo

Das Kleinwagen-Trio Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo teilt sich die Technik und den Produktionsstandort. Jetzt werden sie überarbeitet und aufgefrischt. Zu sehen sein werden alle drei in Genf.

Seit 2005 wird das Kleinwagen-Dreigestirn im Gemeinschaftswerk Kolin in Tschechien gefertigt. Für das Modelljahr 2012 steht dem Trio ein umfasendes Facelift ins Haus, dabei werden die einzelnen Modelle jeweils der neuen Designsprache der einzelnen Marken angepasst. Modifiziert wird ausschließlich die Fahrzeugfront. Änderungen gibt es auch an der Ausstattung. Standardmotor bleibt weiter der Einliter-Dreizylinder-Benziner mit 68 PS und 93 Nm Drehmoment. Auf mehr Komfort wurde das Fahrwerk getrimmt. Eine verbesserte Dämmung soll das Innenraumgeräusch der Kleinwagen senken. In den Handel kommen Citroen C1, Peugeot 107 und Toyota Aygo im März.

Toyota Aygo mit breitestem Antriebsangebot

Beim Toyota Aygo trägt der neue, breitere Kühlergrill nun eine Chromspange. Der untere Lufteinlass wurde deutlich vergrößert und nun trapezförmig ausgeführt. In seinen Winkeln machen sich nun LED-Tagfahrlichtleisten breit. Daneben finden in der neuen Frontschürze runde Nebelscheinwerfer ihren Platz. Die neue Front beschert dem Toyota Aygo einen um 15 Millimeter gewachsenen Überhang vorne. Die anderen Abmessungen blieben unverändert. Den Innenraum des Aygo frischt Toyota mit neuen Farbkombinationen und einem neuen Lenkrad auf. Neu sind auch optionale Audiosysteme mit Bluetooth, USB- und iPod-Schnittstellen.

Im Aygo gibt es den Dreizylinder in zwei Versionen. Die Normalvariante soll im Schnitt 4,4 Liter auf 100 Kilometer konsumieren, der CO2-Ausstoß liegt bei 102 g/km. Die Eco-Version mit rollwiderstandsoptimierten Reifen und länger übersetztem dritten Gang soll auf 99 g/km und einen Verbrauch von 4,3 Liter kommen. Die weiter angebotene Version mit dem automatisierten Schaltgetriebe verbraucht im Mittel 4,5 Liter.

Citroen C1 serienmäßig mit Sparmotor

Die 99 g/km-Motorvariante arbeitet beim überarbeiteten Citroen C1 serienmäßig unter der neu geformten Motorhaube, die das Markenlogo an die nun höher aufragende Frontmaske abgeben musste. Der Kühlerschlund wurde neu geformt, oben mit einem Chromrahmen versehen und mit einem Wabengitter hinterlegt. Flankiert wird die neue Nase von angedeuteten Luftschächten die senkrecht stehende LED-Tagfahrleuchten und runde Nebelscheinwerfer beherbergen. Neu als Option im Citroen C1 ist das aus dem Aygo bekannte automatisierte Getriebe mit Schaltpaddel am Lenkrad. Aufgefrischt wurde auch im Franzosen der Innenraum sowie das Audiosystem-Angebot. Serienmäßig ist ESP an Bord, eine Einparkhilfe gibt es optional.

Peugeot 107 mit neuem Markengesicht

Auch der Peugeot 107 als Dritter im Bunde wurde aufgefrischt. Die neue Frontmaske trägt nun einen deutlich zweigeteilten Kühlergrill. Auf die verchromte Querspange wurde komplett verzichtet. Dafüs sind LED-Tagfahrlichtleisten und darunter runde Nebelscheinwerfer hinzugekommen. Das Markenlogo prangt nun auf der Motorhaube und kommt nun ohne schwarzen Hintergrund aus. Die Scheinwerfer wurden verlängert, die Rückleuchten abgedunkelt. Der Innenraum des Peugeot 107 wurde ebenfalls mit neuen Farben drapiert, die Audiosysteme modernisiert. Das Motorenangebot umfasst den Einliter-Dreizylinder in der 99 g/km-Version sowie die Variante mit dem automatisierten Schaltgetriebe. ESP gehört zur Serienausstattung. Die Preise für den neuen Peugeot 107 starten bei 9.650 Euro.

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Uli Baumann

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