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Citroen C4 Aircross im Innenraum-Check

Geduldsproben und Piepskonzerte

Citroen C4 Aircross, Innenraum-Check Foto: dde 44 Bilder

Außen hui, innen pfui? Schön schick sieht der Citroën C4 Aircross ja aus. Ob er innen hält, was er außen verspricht, finden wir im Innenraum-Check heraus.

17.10.2012 Dina Dervisevic

Kompakt-SUV ist nicht gleich Kompakt-SUV. Ganz besonders will das der Citroën C4 Aircross unterstreichen, der mit seinem eigenständigen Design sofort auffällt. Technisch fährt er allerdings weniger den Individualisierungs-Kurs, da er mit dem Mitsubishi ASX eng verwandt ist. Wir knöpfen uns die französische Variante des Japan-SUV für den Innenraum-Check vor - den Citoren C4 Aircross HDi 150 4WD. Mit der höchsten Ausstattungsvariante "Exclusive" rollt er ab 33.790 Euro an.

Gemächliches Ruckeln statt geschmeidiges Rollen ist zu vernehmen, wenn der Fahrersitz per Knopfdruck ganz nach hinten gefahren wird. Was wir in zahlreichen Innenraum-Checks schon erfahren haben: Wer für die Sitzverstellung Elektromotörchen arbeiten lassen will, braucht manchmal etwas Geduld. Solange immer dieselbe Person hinterm Steuer sitzt, kann einem das ja egal sein, aber sobald zwei oder mehr Fahrer immer neu justieren müssen, wird es nervig. Reiten wir nicht länger drauf rum, irgendwann ist auch im Citroën C4 Aircross die optimale Sitzposition für die 1,60-Meter-Dame gefunden und auch der 1,80 Meter große Co-Checker findet nichts zu meckern. Besonders am Platzangebot gibt es nichts auszusetzen - fühlt sich alles sehr luftig an hier vorn.

Sitzen im Citroën C4 Aircross, wie in erster Klasse

Wir überprüfen gleich mal, ob das auf Kosten der Fondgäste geht und steigen ein Abteil weiter nach hinten. Sehr schön hier, sehr großzügig und die Lehnenneigung lässt sich sogar in zwei Stufen verstellen - wir sitzen, als ob wir erste Klasse gebucht hätten. Wer auf dem mittleren Fondsitz Platz nimmt, muss sich ausnahmsweise nicht mit einem einfachen Gurtstriemen zufrieden geben: Unter der Verkleidung der linken C-Säule lässt sich ein Gurtsystem herausziehen, das mit einem Klickmechanismus am Fondsitz zum Dreipunktgurt wird.

Für einen Tageslicht-durchfluteten Innenraum sorgt auf Wunsch, und gegen 850 Euro Aufpreis, das Panorama-Glasdach. Wir forschen nach tiefen Staufächern, in deren Innerstes nie Tageslicht dringen wird. Fehlanzeige. Die Fondtüren sind aalglatt und möchten von Spielzeug, Getränkeflaschen und sonstigem Kleinkram nicht belästigt werden. Bleiben im Fond des Citroën C4 Aircross nur noch die Fixiernetze an den Vordersitzlehnen. Was da nicht reinpasst, muss eben auf Boden, Sitz oder Schoß liegen. Oder an die Gäste der Vordersitze weitergereicht werden. Denen stehen geradeso ausreichend bemessene Türtaschen, ein durchschnittlich großes Handschuhfach und der Stauraum unter der Armlehne zur Verfügung.

Zur Not, muss der Kleinkram eben ins Heckabteil. Dort kann er sich dann mit größerem Gepäck 442 Liter teilen. Weit nach hinten sollte aber nichts rutschen, sonst werden Hosenbeine schon mal zum Putzlappen für die Heckschürze degradiert. Unter der Laderaumabdeckung ist ab der mittleren Ausstattungsvariante "Tendance" ein Reserverad untergebracht.

Es piepst und piepst und piepst und...

Wir sitzen in "Exclusive" und entdecken zusätzlich zum Notrad auch noch Xenon-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Seitenschweller mit Chromleisten und Parkpiepser. Stichwort "piepsen": Manch einer freut sich über die Einparkhilfe, andere schalten die akustischen Warnsignale lieber ab. Die Taste ist schnell gefunden, links unterhalb des Lenkrads. Denn ein wahres Piepskonzert, bekommen wir im Citroën C4 Aircross ohnehin. Zündung aus, Fahrertür auf, piiieps, piiieps, piiieps, piiieps. Der Bordcomputer beschwert sich‚ Lenkradschloss nicht eingerastet‘. Wir drehen und ruckeln, erst gefühlvoll, irgendwann aber - genervt vom Piepstonkonzert - etwas energischer. "Ah, jetzt ist es eingerastet!" - "Wie hast du das gemacht?" - "Keine Ahnung..."

Jetzt sind wir außer Rand und Band und drehen und drücken willkürlich an den drei Schaltern für die Klimaeinstellungen herum. Die Schalter wackeln etwas, ein Knarzen ist auch ab und an zu vernehmen - das fühlt sich nicht so richtig gut an. Vielleicht wäre der Citroën C4 Aircross eine rundere Sache, wenn er optisch nicht so einen auf edel machen würde. Das - und der mit 33.790 Euro nicht gerade niedrig angesetzte Preis - lässt eine Erwartungshaltung entstehen, die der Kompakt-SUV nicht ganz erfüllen kann.

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