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Citroen Tubik auf der IAA

Das Vario-Öko-Lounge-Mobil

Citroen Tubik IAA Foto: SB-Medien 31 Bilder

Der französische Autobauer Citroen präsentiert auf der IAA in Frankfurt das Conceptcar Tubik. Das neunsitzige Bus-Konzept bedient Ansprüche an reisen und rasten und kommt selbstverständlich mit umweltfreundlichem Hybridantrieb.

03.09.2011 Uli Baumann

Citroen entdeckt das Bus-Segment und erinnert sich dazu weit in die eigene Historie zurück. Rückblick auf den Pariser Autosalon 1947. Citroen präsentiert den Lieferwagen Typ H, eine Weiterentwicklung des Vorkriegsmodells Tub. Einprägsam machte den H, der bis 1981 gebaut wurde, seine extrem kantige Nase und die Beplankung mit Wellblech. Auf der IAA in Frankfurt darf der Geist des H wieder aufleben in Form des Conceptcars Citroen Tubik.

Citroen Tubik 1:15 Min.

Citroen Tubik als Neunsitzer

Auf einer Länge von 4,80 Meter will der Citroen Tubik der ideale Reisebegleiter für bis zu neun Personen sein. Um adäquate Innenraumverhältnisse zu bieten, streckt sich der Tubik 2,08 Meter in die Breite und kommt auf eine Höhe von 2,05 Meter.

Zwei Dreier-Sitzbänke im Fond und eine Zweierbank neben dem Piloten sind für die Passagiere vorgesehen. Der Fahrer sitzt in einem formal abgegrenzten separaten Bereich, der von einer Art Käfig überspannt wird. Die Bankmodule geben sich hingegen flexibel. Die Zweierbank kann gegen die Fahrtrichtung gedreht werden, die Mittelbank in mehreren Häppchen umgelegt oder gar entnommen werden. So ergibt sich entweder eine große Liegefläche oder ein großer Laderaum. Der LED-Ambiente-Beleuchtung ist es dabei egal ob sie auf Ladegut oder Ruhende strahlt.

Zwei Flügeltüren öffnen den Citroen Tubik

Türen bietet der Citroen Tubik nur zwei. Eine steht dem Fahrer zu, der seinen Arbeitsplatz beinahe konventionell durch ein nach oben schwenkendes Portal entern kann. Eine Flügeltür im Scheunenformat entblößt den Citroen Tubik auf der Beifahrerseite - barrierefrei, den keinerlei Säule behindert den Zustieg. Um diesen noch weiter zu erleichtern, klappt der Schwellerbereich als Trittstufe nach unten. Auf den ersten Blick wirkt der Citroen Tubik im Passagierbereich fensterlos, tatsächlich lassen aber verspiegelte Flächen Licht in den Innenraum.

Die extrem weit hinten platzierte Hinterachse sorgt für einen knappen Hecküberhang. Vorne dominiert die hoch aufragend, senkrecht stehende Kühlernase, die ihre Verwandtschaft zum historischen Vorbild nicht verleugnen kann. Der obere, von einem Chromrahmen eingefasste Teil wird hinterleuchtet, darunter öffnet sich ein zweites, dunkles Kühlermaul. Ultraflache LED-Scheinwerferschlitze oben und große LED-Lichtelemente unten komplettieren das Gesicht des Citroen Tubik. Die fensterlose Rückansicht des Citroen Tubik erinnert an den C3 Picasso, die in Chrom gefassten Doppelrückleuchten scheinen aber von US-Straßenkreuzern der 70 entnommen zu sein.

Citroen Tubik mit Hybridantrieb

Und weil der Citroen Tubik ein Kind von morgen ist, trägt er natürlich auch einen fortschrittlichen Antrieb unter dem Blechkleid. Wiederum setzen die Franzosen auf einen Hybrid4-Antrieb, der einen Dieselmotor an der Vorderachse und einen Elektromotor an der Hinterachse miteinander zu einem Allradantrieb kombiniert. Bodenkontakt stellen 22 Zoll große Leichtmetallfelgen und Leichtlaufniederquerschnittsreifen her. Für Fahrkomfort sorgt die Citroen typische hydropneumatische Federung mit Niveauregulierung, die die Fahrzeughöhe in Abhängigkeit von der gefahrenen Geschwindigkeit auf optimale aerodynamische Effizienz trimmt.

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