City-Cab: Taxi bitte

Wie die Personenbeförderung der Zukunft aussehen könnte, dazu haben sich zwei finnische Hochschulen in Zusammenarbeit mit über 40 Firmen Gedanken gemacht. Das Ergebnis: Das City-Cab als Taxi der Zukunft.

Anders als die meisten herkömmlichen Taxis, die lediglich von normalen Serienautos abgeleitet sind - Ausnahme das London-Taxi, das in seiner Technik aber schon hoffnungslos veraltet ist - müssen Taxis der Zukunft ganz speziell für ihren Einsatzzweck ausgelegt sein, so der Entwicklungsansatz.

Als Anforderungen an das Projekt ermittelten die Studenten Platz für bis zu fünf Passagiere, optional Platz für einen Fahrgast im Rollstuhl, einen großzügig ausgelegten Zustieg zum Passagierabteil, große Übersichtlichkeit, ein ebener Boden und ein modernes Design. So finden auf einer Länge von 4,50 Meter, einer Breite von 1,86 Meter und einer Höhe von 1,87 Meter im hinteren Abteil drei feste Sitze und zwei klappbare Pendants Platz. Das Gepäck wird vorn neben dem Fahrer platziert. Eine Luftfederung soll zudem das Fahrzeug komfortabel und für den besseren Zustieg absenkbar machen.

Fortschrittlich präsentiert sich auch der Antrieb, ein Hybrid-Antriebsstrang von Toyota, der mit der Karosse aus Kohlefaserlaminat, die auf einem Chassis aus Aluminium und Stahl aufbaut, nur wenig Mühe hat und so die Verbrauchswerte des 1.550 Kiolgramm schweren City-Cab niedrig hält. Frontantrieb und Allradlenkung sollen das City-Cab handlich und äußerst wendig machen.

Doch das City-Cab ist nicht nur ein Projekt, seine Alltagstauglichkeit soll es im finnischen Taxialltag in Helsinki unter Beweis stellen - anschließende Serienproduktion nicht ausgeschlossen.

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uba

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