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Classic Cars Auktion 2010 im Dr. Carl Benz-Museum Ladenburg

AC Ace von Stirling Moss' Mechaniker

Mercedes-Benz 250 SE Coupé (W111) Foto: Auktionshaus Seidel & Friedrich GdbR 35 Bilder

Am 22. Mai veranstaltet das Auktionshaus Seidel & Friedrich in Ladenburg die 2. Classic Cars Auktion. Versteigert wird eine BMW-Sammlung und als Höhepunkt kommt ein Originalwerksrennwagen der Rallye London-Sydney unter den Hammer.

19.05.2010 Kai Klauder Powered by

Zum zweiten Mal findet die Classic Cars Auktion im Dr. Carl Benz-Museum in Ladenburg statt. Acht Motorräder und 26 Automobile werden versteigert. Der Erhaltungszustand der Lose reicht von teil- bis toprestauriert, das Spektrum der angebotenen Fahrzeuge vom Brot- und-Butter-Auto bis zum Hochpreisklassiker. Die Auktion beginnt am 22. Mai um 16.00 Uhr, eine Vorbesichtigung ist ab Mittwoch, 19. Mai, bis Freitag, 21. Mai, von neun bis 16.00 Uhr möglich.

Zwei Höhepunkte der Classic Cars Auktion:  AC Ace Bristol von Stirling Moss' Mechaniker und Mercedes-Werksrennwagen

Der originale Werksrennwagen der Rallye London-Sydney 1977, auf dem Alfred Kling, Klaus Kaiser und Jörg Leiniger starteten, wird unter Losnummer 17 versteigert. Der Mercedes-Benz 280 E der Baureihe W123 präsentiert sich im Rallyeornat und mit einer lückenlosen Rennsport-Dokumentation. Werksseitig wurde die Karosserie verstärkt, der 123er höher gelegt und ein Aluminiumkäfig montiert. Nach dem Einsatz als Werksrallyewagen wurde das Fahrzeug von Alfred Kling übernommen. Das Limit liegt bei 34.500 Euro.

Bei 129.000 Euro liegt das Limit für den AC Ace Bristol, der einst an Paul of Caldy, den Mechaniker von Rennfahrer Stirling Moss, ausgeliefert wurde. Das 1955er Modell wurde neu aufgebaut und zeigt sich laut Auktionskatalog in hervorragendem Zustand. Bei der Restaurierung wurde ein überholter Bristol Motor Typ 100 D2 mit rund 130 PS eingebaut.

Classic Cars Auktion: BMW-Sammlung mit 21 Fahrzeugen und Teilekonvoluten

Einen Großteil der lose macht eine BMW-Sammlung mit Zweirädern und Automobilen aus. Darunter finden sich ein BMW 327 Cabrio, ein nur 2.592 Mal gebautes BMW 700 S Cabrio und zwei 6er-BMW - beide kurioserweise mit abnehmbarer Anhängerkupplung. Als Restaurierungsobjekte werden ein BMW 321 von 1939 und ein BMW 3/20 von 1932 angeboten - das Limit liegt bei unter 3.000 Euro.

Wer sich für die Neue Klasse von BMW interessiert, sollte sich die Losnummern 25 bis 30 genauer anschauen. Die Limits liegen bei 300 bis 2.300 Euro, die Ersatzteilkonvolute sind ab einem Limit von 50 Euro im Auktionskatalog verzeichnet.

Die höchsten Limits: Ferrari 330 GTC und Monte Carlo Automobile GTB

In ganz anderen Preisregionen bei der Classic Cars Auktion reichen die Lose 18 und 21: Nummer 18 ist ein Ferrari 330 GTC von 1968, für den eine Laufleistung von 117. Sämtliche Arbeiten, die in den letzten 25 Jahren ausgeführt wurden, listet eine umfangreiche Dokumentation auf. Das Limit liegt bei 230.000 Euro.

Deutlich seltener ist der Monte Carlo Automobile Typ GTB, der zwischen 1989 und 1992 in nur fünf Exemplaren entstand. Unter der Haube der blauen Kohlefaser-Flunder steckt ein Lamborghini-V12. Der ehemalige Rennfahrer Fulvio Maria Ballabio gründete 1983 die Firma Monte Carlo Automobile, die zunächst nur Rennfahrzeuge aufbaute. Ab 1988 wurden auch straßenzugelassene Fahrzeuge gefertigt. Der Typ GTB wurde 1990 von Prinz Albert II. der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Exemplar, das in Ladenburg angeboten wird, ist unvollständig, es fehlen einige Abdeckgitter und die Karosserie hat einige Vibrationsrisse. Das Limit liegt bei 245.000 Euro.

Alle Lose finden Sie in unserer Fotoshow.

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