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Classic Days Schloss Dyck 2012

27.500 Besucher bei Classic Days Schloss Dyck

Classic Days Schloss Dyck, 2012, Impressionen, Arturo Rivas Foto: Arturo Rivas 40 Bilder

Es waren die Classic Days mit dem bislang größten internationalen Flair: Dank Ehrengast Sir Stirling Moss atmete das fast 900 Jahre alte Wasserschloss bei Düsseldorf den Duft der großen Motorsportwelt.

06.08.2012 Powered by

Der Achtzylinder des Mercedes 300 SLR brüllt heiser auf. Genau so muss es auch am 30. April 1955 gegen 7.20 Uhr gewesen sein, als Stirling Moss gemeinsam mit seinem Beifahrer Denis Jenkinson gewesen sein im silberfarbenen Rennsportwagen in Brescia auf den Start wartete: Es war der Auftakt zu einem der größten Rennerfolge in der Karriere von Stirling Moss.

Ehrengast Sir Stirling Moss schreibt geduldig Autogramme

Während sein damaliges Gewinnerauto im Mercedes-Benz-Museum steht, sitzt Moss an Schloss Dyck im SLR mit der Startnummer 658, mit der sein Teamkollege Juan Manuel Fangio in Alleinfahrt Zweiter wurde. Moss fühlt sich bei den Classic Days sichtbar wohl und dreht im 310 PS starken Rennwagen ein paar schnelle Runden im Mercedes. In den nächsten Durchgängen lässt sich die 83 Jahre alte Rennlegende von Hans Herrmann chauffieren. Doch dabei wird er von den Zuschauern genauso gefeiert wie bei seiner Solofahrt.

Wenn Moss nicht im Auto sitzt, erfüllt er geduldig jeden Autogrammwunsch. Die Schlange am eigens für ihn eingerichteten Fahrerlager mit Autos aus seiner Rennkarriere vom Cooper Formel 3 bis zum Maserati 250 F Formel 1-Wagen  reißt nicht ab.

Le Mans-Sieger am Schloss Dyck

Aber auch Jochen Mass, der erstmals seit der 1970er Jahren wieder einen Werk-Ford Capri steuerte, sowie der zweifache Le Mans-Sieger Gijs van Lennep sorgen für die internationale Renn-Atmosphäre: Der Holländer van Lennep startet in einem Porsche 550 Spyder, Mass neben dem Capri im Mercedes Benz 300 SL Prototyp von 1952. Es ist das Auto mit der Chassisnummer 5, in dem Hermann Lang bei der Carrera Panamericana in Mexiko vor 60 Jahren Zweiter wurde.

Erinnerungen an Wolfgang Graf Berghe von Trips

Zum Abschluss der Classic Days, die seit der ersten Auflage 2006 den Beinamen Trips Memorial tragen, erleben die Zuschauer einen ganz besonderen Moment. Der dunkelgrüne Ferrari 250 GT Pininfarina Spyder von 1961, welchen Wolfgang Graf Berghe von Trips als letzten Dienstwagen nutzte, rollt auf den Rundkurs. Neben dem Besitzer Volker Nass auf dem Beifahrersitz: Elfriede Flossdorf, die Privatsekretärin des Grafen, der 1961 in Monza tödlich verunglückt ist.

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