Das unverhoffte Comeback einer Ikone: Erst am 27. April 2009 kündigte General Motors das Ende der sportiven Tochter Pontiac an. Bis dato hofften Liebhaber der Marke, dass die Neuauflage des Chevrolet Camaro auch Pontiac beflügeln würde. Immerhin gehört auch Chevy dem GM-Konzern an. Doch die Hoffnung auf die Rückkehr der legendären Modellreihen "Firebird" und "GTO" erlosch mit dem unverhofften Aus jäh.
Kein Wunder, dass der Classic Design Concepts Firebreather nun für Furore sorgt: Er gilt als legitimer Nachkomme des Firebird. Auf Basis des neuen Chevrolet Camaro baut Classic Design Concepts ein Kraftpaket, das aus 6.2 Litern Hubraum 599 Pferdestärken schöpft. Ein Turbolader aus dem Hause Edelbrock macht dem klassischen V8-Aggregat Beine.
Classic Design Concepts verleiht dem Firebreather Flügel
Aufsehen erregt insbesondere die Form des Firebreather: Er vereint die muskulösen Linien des Camaro mit den Stilelementen des Firebird. Die spitz zulaufende Nase des Coupés ist unverkennbar - und auch das Logo, ein stilisierter "Feuervogel", hat die Modernisierung der Ikone überlebt. Für das Design ist Regisseur Ajmal Ahmad ("Jinn") verantwortlich. Er stammt - natürlich - aus Detroit, der Heimat der Automobil-Industrie. Das Filmstudio "Exxodus" übernimmt die Vermarktung des Boliden.
Firebreather vereint Hollywood-Glamour und Muscle Car-Gene
Classic Design Concepts verlangt rund 60.000 Dollar (ca. 45.500 Euro) für das Muscle Car im Retro-Look. Dafür spendiert das Unternehmen aus Michigan dem Firebreather 20 Zoll-Räder, ein Eibach Performance Fahrwerk, ein in Leder gehülltes Interieur und etliche Modifikationen der massigen Karosserie.
Auch der Showfaktor ist inklusive: Als K.I.T.T. spielte das Topmodell des Firebird - der "Trans Am" - 1982 die Hauptrolle in der Fernsehserie "Knight Rider". Der Firebreather soll das glamouröse Erbe wiederbeleben - und mit dem ur-amerikanischen Muscle Car-Gen kreuzen.






