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CO2-Ziele der Autobauer

Nicht alle Hersteller im Plan

Foto: PSA 17 Bilder

Bis 2021 müssen die Autohersteller in der EU ihren Flottenausstoß auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer reduziert haben. Nicht alle Autobauer sind dabei auf einem guten Weg, wie die aktuelle Studie der europäischen Umweltorganisation Transport & Environment (T&E) zeigt.

08.07.2015 Uli Baumann

Bereits zum zehnten Mal hat T&E die Fortschritte der Autobauer bei der CO2-Reduktion des vergangenen Jahres bewertet. Die Daten bekommt die Organisation von der Europäischen Umweltbehörde EAA. Erreichten die Hersteller in den Jahren seit 2007 durchschnittlich eine Reduzierung um 3,6 % jährlich, so konnten die CO2-Emissionen im Jahr 2014 nur um 2,6 % gesenkt werden.

PSA mit sauberster Flotte

Den größten Sprung schaffte dabei Nissan, die auf 12,1 % kamen. PSA kommt auf 4,8 %, Mazda auf 4,4 % und Daimler auf 3,9 %. Zugelegt haben dagegen Ford (0,1 %) und Hyundai (0,4 %).

Nach absoluten Zahlen liegt bei den CO2-Flotten-Emissionen PSA Peugeot-Citroën mit 110,1 Gramm pro Kilometer CO2 vorn. Auf Platz zwei folgt Toyota (112,8 g/km). Dritter ist Renault (113,6 g/km). Der bestgerankte deutsche Autobauer ist Ford (121,7 g/km) auf Rang sechs. Der VW-Konzern belegt Platz acht mit 125,8 Gramm. Schlusslichter sind Daimler (131,5 Gramm), BMW (131,7 Gramm) und Honda (133,9 Gramm).

Neben der Dokumentation des aktuellen Stand gibt der T&E-Report aber auch einen Ausblick auf die künftige Entwicklung. Demnach würden die Hersteller Volvo, Nissan, PSA, Toyota, Daimler und Renault die Klimavorgaben bis oder sogar noch vor 2021 erfüllen. VW und Ford wären erst 2022 soweit, Mazda 2023, BMW und Suzuki erst 2024, Fiat 2025, GM 2026 und Honda und Hyundai erst 2027.

Hersteller, die die EU-Vorgaben nicht erfüllen drohen ab 2021 Strafzahlungen. Die Emissionen von 95 Gramm CO2 pro Kilometer entsprechen bei Dieselmodellen einem Verbrauch von 3,6 Liter/100 km, bei Benziner sind es 4,1 Liter/100 km.

Zudem verweist T&E darauf, dass die Studie auf den Normverbräuchen basiert, die tatsächlichen Alltagsverbräuche aber noch höher liegen. Das könnte sich laut T&E mit der Einführung des WLTP-Zyklus im Jahr 2017 ändern.

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