Cobra Venom V8 Concept: Comeback einer Legende

Die AC Cobra hat sich in den 60ern zu einer Sportwagen-Ikone entwickelt. Der ehemalige Designer der britischen Sportwagenschmiede AC - Jamie Martin - hat nun eine moderne Interpretation des Rennwagenklassikers entworfen.

Maßgeblich beteiligt am Erfolg des puristischen Sportwagens war US-Rennfahrer Carroll Shelby, der einen modifizierten Ford V8-Motor als Kraftquelle in die schmächtige Karosserie einbrachte. Auf dieses Konzept baut auch das zukünftige Modell, das ebenfalls auf einen Ford-V8 setzt. Aus 4,6 Litern Hubraum sollen 531 PS und ein maximales Drehmoment von 569 Newtonmetern entspringen. Genug Leistung um in Kombination mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe den Tempo 100-Sprint in 3,4 Sekunden zu bewältigen.

Die Cobra Venom V8 soll eine angestrebte Spitzengeschwindigkeit von 344 km/h erreichen, wozu auch das leichte Aluminium-Chassis und das darüber gespannte Kohlefasergewand liegt. Von den Proportionen orientiert es sich am Orginal: langer Radstand, vorn und hinten kurze Überhänge und eine knapp geschnittene Pilotenkanzel, die bei der Studie allerdings von einem Hardtop bedeckt wird. An der Front klafft weiterhin eine ovale Kühlöffnung, die durch eine Lufthutze in der langgestreckten Motorhaube ergänzt wird. Die Modifikationen betreffen die weit ausgestellten Kotflügel des Ur-Modells, die sich nun fließend in das moderne Design integrieren und mit 17-Zöllern gefüllt werden. Die ehemals aufgesetzen Scheinwerfer ziehen sich zukünftig in die Karosserie zurück.

Moderne Technik im alten Gewand

Dem technischen Stand der Gegenwart entspricht die Sicherheits-Ausstattung des Fahrzeugs. Neben ABS und ESP soll die neue Cobra mit Seiten- und Frontairbags ausgestattet sein. Zusätzlich sorgen die LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten für angemessene Beleuchtung des Spotlers. Ein Navigationssystem in Kombination mit einer Surround-Soundanlage gibt im Interieur den Ton an.

Für die Realisation des Cobra Venom V8 Concepts wird noch ein Hersteller gesucht, sonst bleibt das Comeback ein rein virtuelles.

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Carsten Rose

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