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Common Module Family-Modul

Neues Baukastenprinzip von Renault/Nissan

CFM Renault/Nissan Foto: renault

Renault/Nissan baut künftig seine Modelle auf einem Modularen Baukasten auf. Bis 2014 sollen zunächst 14 Modelle (11 Fahrzeuge der Renault Gruppe und 3 Nissan-Modelle) in der Kompakt- und der Mittelklasse auf diesem CMF-Modul aufbauen, später folgen weitere Modelle in anderen Fahrzeugsegmenten.

19.06.2013 Holger Wittich

Bis Ende 2013 werden zum Beispiel der Nissan Rogue, der neue Qashqai sowie der X-Trail auf Basis des CMF-Modul auf den Markt kommen. Bei Renault sind es unter anderem bis Ende 2014 der Renault Espace, der Scénic und der neue Laguna.

Massive Kostenreduzierung pro Modell dank CFM

Von dem Modul erhofft sich die Allianz aus Renault und Nissan unter anderem eine erhebliche Kostenreduzierung. So soll das Common Module Family-Modul die Kosten pro Modell zwischen 30 und 40 % verringern, die Teilekosten könnten nach Angaben von Renault für das gemeinsame Unternehmen mit Nissan zwischen 20 und 30 % sinken.

Das CMF-Modul versteht sich nicht als reine Plattform. Es besteht aus insgesamt fünf Segmenten: Motor- und Cockpit-Modul, Front- und Heck-Segment sowie die elektrische und elektronische Architektur und erlaubt es die Produktpalette pro Fahrzeugmodell deutlich zu erweitern, sowie Teile zwischen Modellen auszutauschen.

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