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Conti

500 US-Jobs weg

Der Autozulieferer Continental will weitere Stellen in Amerika streichen. Nach einer in den USA veröffentlichten Pressemitteilung sollen in dem Werk in Charlotte in zwei Phasen bis zum 1. Juli 500 der 1.086 Stellen gestrichen werden.

10.01.2006

Das Pkw-Reifengeschäft in den USA ist ein Sorgenkind des Konzerns. Die Reifenproduktion in seinem US-Werk Mayfield hat Conti bereits im Sommer 2005 geschlossen. Auch im Conti-Stammwerk in Stöcken bei Hannover kämpfen die Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz.

Charlotte ist nach Angaben eines Sprechers weltweit der teuerste Produktionsstandort des Reifenherstellers. Bereits seit Wochen verhandelt Conti mit den dortigen Gewerkschaften um die Personalkosten, die Conti um rund 35 Prozent senken will. Unabhängig von dem geplanten Stellenabbau liefen die Lohnverhandlungen weiter, hieß es. Ein weiteres Problem sei der schlechte Automarkt in den USA, die beiden Hauptkunden von Conti, Ford und General Motors, hätten weniger Autos verkauft und dementsprechend weniger Reifen abgenommen.

Vorstandschef Manfred Wennemer hatte im Dezember verkündet, dass Conti jedes Jahr aus eigener Kraft um fünf Prozent wachsen wolle. Dabei setzt der zweitgrößte Autozulieferer Europas auch auf einen weiteren Ausbau der Produktion in Billiglohnländer. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 80.000 Mitarbeiter.

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