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Conti-Chef befürwortet 42-Stunden-Woche

Foto: dpa

Der Vorstandsvorsitzende des Automobilzulieferers Continental, Manfred Wennemer, hat sich für eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit ausgesprochen.

02.08.2004

"Eine 42-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich könnte ich mir schon vorstellen", sagte er in einem Interview der "Leipziger Volkszeitung". In der wohlhabenden Schweiz gebe es die 42-Stunden-Woche bei nur 15 Tagen Jahresurlaub. Dafür liege dort die Arbeitslosigkeit bei nur vier bis fünf Prozent.

Sein Unternehmen habe in vielen "problematischen Bereichen" des Konzerns bereits eine 40-Stunden-Woche, sagte Wennemer. Allerdings sehe er nur in höheren Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich nicht den Ausweg, um Produktionsverlagerungen ins Ausland auf Dauer zu stoppen. Das spiegele nicht die Komplexität der Situation wider. "Wir müssen uns darauf konzentrieren, den Wettbewerb mit anderen Ländern wieder aufzunehmen", sagte der Chef der Continental AG. Er setze auf ein strenges Kostenregime und plädierte auch für Produktionsverlagerung in Billigländer.

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