Conti: Conti: Schaeffler legt Angebot vor

Die Schaeffler-Gruppe mit Stammsitz im fränkischen Herzogenaurach gehört zu den weltweit größten Anbietern in der Wälzlagerindustrie und ist nach eigenen Angaben Zulieferer nahezu aller Automobilhersteller.

Rund 66.000 Mitarbeiter - davon 30.000 in Deutschland - an mehr als 180 Standorten erwirtschafteten Unternehmensangaben zufolge im Jahr 2007 einen Umsatz von 8,9 Milliarden Euro.

Erfolgreiche Übernahmen von LuK und FAG Kugelfischer

Zum Gewinn macht das Familienunternehmen keine Angaben. Die Schaeffler-Gruppe entwickelt und fertigt nach eigener Darstellung Präzisionsprodukte "für alles, was sich bewegt ­ in Maschinen, Anlagen, Kraftfahrzeugen und in der Luft- und Raumfahrt". Mit ihren drei Marken INA, FAG und LuK ist sie in den Sparten Automotive, Industrie und Aerospace tätig. Die Firma wurde 1946 von den Brüdern Georg und Wilhelm Schaeffler gegründet. Nach dem Tod von Georg Schaeffler 1996 übernahm seine Witwe Maria-Elisabeth Schaeffler die Führung. Sie und ihr Sohn Georg, der als Anwalt in den USA arbeitet, sind Alleingesellschafter der Gruppe. Als Vorsitzender der Geschäftsleitung wurde 1998 Jürgen Geißinger nach Herzogenaurach geholt. Der ehrgeizige Schwabe hat den Expansionkurs in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. 1999 übernahmen die Franken den Kupplungshersteller LuK (Bühl). 2002 gelang es Geißinger nach einem wochenlangen Machtkampf, den konkurrierenden Wälzlagerhersteller FAG Kugelfischer (Schweinfurt) gegen Widerstand des dortigen Managements zu übernehmen - es war die erste feindliche Übernahme mit Erfolg durch ein privat geführtes deutsches Unternehmen.

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dpa

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