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Conti

Ergebnis belastet

Foto: dpa

Restrukturierungskosten unter anderem für die Sanierung des defizitären US-Reifengeschäfts haben das Ergebnis des Autozulieferers Continental im zweiten Quartal 2006 belastet.

03.08.2006

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank im Vergleich zum Vorjahresquartal von 404,8 Millionen Euro auf 369,6 Millionen Euro. Der Umsatz stieg auf rund 3,6 (3,5) Milliarden Euro. Conti-Chef Manfred Wennemer zeigte sich am Donnerstag (3.8.) in Hannover aber zuversichtlich, dass der Konzern im Gesamtjahr erneut Rekordwerte bei Umsatz und EBIT erzielt.

Operativ sei das zweite Quartal 2006 besser verlaufen als das zweite Quartal 2005, hieß es. Dazu habe unter anderem das verbesserte Pkw-Reifengeschäft in der NAFTA-Region (USA, Kanada, Mexiko) beigetragen. Zur Sanierung des US-Reifengeschäfts hatte Conti unter anderem im US-Reifenwerk Charlotte mehrere hundert Stellen gestrichen.

Im ersten Halbjahr 2006 stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das EBIT stieg um 5,3 Prozent auf 722 Millionen Euro. Wennemer sagte, Conti blicke optimistisch auf die zweite Jahreshälfte, die unter anderem wegen des Winterreifengeschäfts traditionell stärker als die erste ausfalle. Zudem werde das von Motorola übernommene Autoelektronikgeschäft konsolidiert und schnell integriert. Der Kauf der Motorola- Autoelektroniksparte hatte Conti rund 830 Millionen Euro gekostet.

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