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Conti

Expansion in Asien

Foto: dpa

Continental will sich nach der milliardenschweren Übernahme der früheren Siemens-Sparte VDO weiter verstärken, vor allem in Asien. "Asien ist Schwerpunkt unserer weiteren Akquisitionsstrategie", sagte Conti-Chef Manfred Wennemer "Euro am Sonntag".

10.12.2007

Dies gelte vor allem für die Konzernbereiche Conti Tech und das Automobil-Zuliefergeschäft. Der Umsatzanteil des Konzerns in Asien soll auf 20 bis 25 Prozent steigen. 2006 lag dieser Anteil bei sieben Prozent. Zukäufe im Volumen von über fünf Milliarden Euro schloss Wennemer derzeit aber aus.

Conti hatte VDO für rund 11,4 Milliarden Euro übernommen und will das Unternehmen nun zügig in den Konzern integrieren. Dabei hatte Wennemer Standortschließungen auch in Deutschland nicht ausgeschlossen. "Natürlich werden wir uns auch die Standorte anschauen und sehen, ob wir da zu viele haben», hatte der Conti-Chef am Mittwoch am einstigen Siemens-VDO-Sitz in Regensburg gesagt. "Das kann auch Deutschland betreffen. Es gibt da keine Heiligen Kühe." IG Metall-Funktionäre warnen, dass bis zu 7.000 Jobs gefährdet seien. In den neu zusammengefassten Conti-Bereichen im Zuliefergeschäft sind rund 60.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Wennemer sagte "Euro am Sonntag", die VDO-Übernahme werde Conti vor allem im kommenden Jahr belasten. "Wir rechnen im Zusammenhang mit der Integration von VDO in den kommenden zwei Jahren mit Einmalkosten im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, wobei wir den Schwerpunkt 2008 erwarten."

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