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Reifenwerk Hannover macht dicht

Foto: dpa

Beim Autozulieferer Continental ist der Konflikt über die umstrittene Schließung der Pkw-Reifenproduktion am Stammsitz Hannover endgültig beigelegt. Management und Betriebsrat einigten sich auf einen Sozialplan für die rund 370 betroffenen Mitarbeiter. 

06.12.2006

Das teilte Conti am Mittwoch (6.12.) in Hannover mit. Die Gesamtkosten liegen bei 15 Millionen Euro. Der Sozialplan regle unter anderem die Höhe von Abfindungen sowie die Einrichtung einer Qualifizierungsgesellschaft. Im Winter hatte der Konflikt über das Aus für die Pkw-Reifenproduktion wochenlang für Aufregung gesorgt.

Der für die Conti-Reifendivisionen verantwortliche Personalleiter Friedrich-Wilhelm Falkenreck sprach von einer "Einzelfall-Lösung". Der Kompromiss sei kein generelles Modell, da dies sonst die Rahmenbedingungen am Standort Deutschland weiter verschlechtern würde.

Nach dem Sozialplan beträgt der Abfindungsfaktor 1,15 Monatsentgelte pro Beschäftigungsjahr. Für Arbeitnehmer mit Kindern etwa gibt es zudem soziale Ausgleichszahlungen. Conti rechnet damit, dass 180 bis 250 Beschäftigte die Möglichkeiten einer Qualifizierungsgesellschaft nutzen werden. Während der Zeit in dieser Gesellschaft erhalten sie von Conti eine Zuzahlung auf 90 Prozent des letzten Nettoentgelts.

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