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Conti/Schaeffler

Es wird verhandelt

Foto: dpa

Die Verhandlungen zwischen den Autozulieferern Continental und Schaeffler über eine friedliche Einigung im Übernahmekampf sind am Dienstag (19.8.) fortgesetzt worden.

19.08.2008

Das sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Eine Einigung werde am Dienstag nicht erwartet, sei aber auch nicht ausgeschlossen. Der Verhandlungsort blieb geheim. Der Übernahmekampf dauert seit Wochen an. Conti hatte in der vergangenen Woche das Übernahmeangebot der Schaeffler-Gruppe von 70,12 Euro pro Aktie zwar erneut abgelehnt, zugleich aber kurzfristig weitere Verhandlungen angestrebt.

Als Knackpunkte bei den Verhandlungen gelten ein deutlich höherer Preis, der Umgang mit steuerlichen Verlustvorträgen sowie langfristige Garantien zur Sicherung von Standorten und Jobs. Es gehe um ein "Gesamtpaket", hieß es. Schaeffler ist angeblich bereit, den Preis auf 75 Euro pro Aktie zu erhöhen und hatte Zusagen angekündigt - so solle Conti nicht zerschlagen werden.

Vor allem die Arbeitnehmervertreter bei Conti dringen auf langfristige und verbindliche Garantien für Standorte und Jobs. Schaeffler habe sich bisher nur zu gegenwärtigen Absichten geäußert, hieß es in der Stellungnahme von Conti zum Übernahmeangebot. Diese aber könnten sich kurzfristig und jederzeit ändern.

Bei den Verhandlungen drängt die Zeit. Den gesetzlichen Vorgaben zufolge könnte Schaeffler das Angebot bis spätestens einen Tag vor Ablauf der Annahmefrist am 27. August um Mitternacht erhöhen - als entscheidender Stichtag im Übernahmepoker gilt daher der 26. August. Auch ein Scheitern der Verhandlungen gilt als immer noch möglich.

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