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Standort Hannover in Gefahr

Foto: dpa

Der Autozulieferer Continental prüft die Zukunft seiner Pkw-Reifenproduktion in Hannover-Stöcken. Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer habe die Belegschaft auf einer Betriebsversammlung in dieser Woche darüber informiert, dass ein Auslaufen der Produktion in Stöcken ab 2006 erwogen werde.

09.12.2004

Dies bestätigte ein Konzernsprecher am Donnerstag (9.12.) in Hannover. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. "Es gibt eine Chance, dass es weitergeht", sagte der Sprecher. Mehrere Zeitungen hatten über derartige Pläne berichtet. Darin hieß es, die Belegschaft befürchte eine Verlagerung nach Osteuropa.

In Stöcken arbeiten rund 500 Beschäftigte in der Herstellung von Pkw-Reifen. Rund 1,5 Millionen Stück werden dort im Jahr produziert. Aus den Conti-Werken in Tschechien und Rumänien rollen dagegen jetzt schon 25 Millionen Pkw-Reifen jährlich. Und die Kapazitäten sollen auch weiter ausgebaut werden.

Die Überlegungen bezüglich der Produktion in Hannover kämen auch für die Beschäftigten nicht überraschend, sagte der Sprecher. Es sei schon seit längerem erkennbar, dass es an dem Standort wegen der Kosten mittelfristig Probleme geben werde. Ob die Produktion in Hannover-Stöcken erhalten werden könne, hänge nun von verschiedenen Kriterien ab. Es werde Gespräche mit dem Betriebsrat geben. Aber auch die Marktlage spiele eine Rolle.

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