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Conti

VDO-Kauf belastet Gemeindekassen

Foto: Continental

Der milliardenschwere VDO-Zukauf durch den Autozulieferer Continental bringt Gemeinden mit Conti-Standorten teilweise empfindliche Einbußen bei den Gewerbesteuereinnahmen.

10.10.2007

Das Unternehmen kündigte den Verwaltungen der Städte in einem Schreiben an, dass Conti 2008 voraussichtlich keine Gewerbesteuer zahlen werde und möglicherweise auch für 2007 Rückzahlungen erforderlich seien. Ein Unternehmenssprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeine" am Mittwoch (10.10.) in Hannover.

Grund seien Zusatzabschreibungen und Finanzierungskosten für den Kaufpreis von 11,4 Milliarden Euro nach der Übernahme von Siemens VDO. Das belastet den Ertrag des Unternehmens, der eine wichtige Rolle spielt bei der Berechnung der Gewerbesteuer. Über die Höhe der Einbußen für die Kommunen gab es keine Angaben. Im vergangenen Jahr hatte der Reifenhersteller und Zulieferer über 282 Millionen Euro Steuern gezahlt - darin war aber auch die Körperschaftssteuer enthalten.

Continental habe in Deutschland die Gemeindeverwaltungen von mehr als 20 Standorten angeschrieben, berichtete das Unternehmen. Betroffen sind neben der Zentrale in Hannover unter anderem Frankfurt, Ingolstadt, Nordenham, Korbach und Aachen.

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