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Conti

Weiterer Stellenabbau

Beim Autozulieferer Continental sind nach Gewerkschaftsangaben weitere 300 Jobs in Gefahr. Conti wolle den Konzernbereich Profile GmbH in Hannover an einen Investor verkaufen, teilten Gewerkschaft IG BCE und Conti-Betriebsrat am (14.4.) Donnerstag mit.

15.04.2005

Der Investor aber habe bereits angekündigt, die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern. Ein Conti-Sprecher sagte, das Unternehmen führe wegen eines Verkaufs der Profile GmbH Gespräche mit verschiedenen Investoren. Einzelheiten nannte er nicht.

Erst in dieser Woche war es wegen des geplanten Stellenabbaus beim Hamburger Autozulieferer Phoenix im Zuge der Übernahme durch Conti zu Spannungen zwischen Gewerkschaft und Unternehmensleitung gekommen. Bei den Verhandlungen über den Personalabbau war eine Einigungsstelle eingeschaltet worden. Conti will im Phoenix-Stammwerk Hamburg-Harburg 860 Stellen streichen.

Gewerkschaftssprecher Wind kritisierte mit Blick auf die Profile GmbH, der Conti-Vorstand habe wieder einmal "nur die Dollarzeichen im Auge". Wind warf der Unternehmensführung zudem "Missmanagement" vor. Die Profile GmbH habe 2004 Verluste in zweistelliger Millionenhöhe verzeichnet. Gewerkschaft und Conti-Betriebsrat kündigten Widerstand gegen einen Verkauf des Konzernbereichs an.

Der Continental-Konzern hatte 2004 Rekordergebnisse bei Umsatz und Gewinn eingefahren. Diese sollen im laufenden Jahr erneut übertroffen werden. Dabei setzt das Unternehmen auch auf einen weiteren Ausbau seiner Produktion in Billiglohnländern.

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