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Conti weitet 40 h-Woche aus

Der Autozulieferer Continental will auch bei der zentralen Reifenentwicklung in Hannover-Stöcken die Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 40 Stunden verlängern.

30.09.2004

Einen Lohnausgleich dafür soll es nicht geben, schreibt die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Gleichzeitig drohe Conti damit, Entwicklungskapazitäten ins Ausland zu verlagern. Falls es keine Einigung mit den Arbeitnehmern gebe, müssten in Stöcken 130 von 500 Stellen gestrichen werden.

Ein Conti-Sprecher bestätigte am Mittwochabend (29.9.)Gespräche. "Optimierte Arbeitszeiten" in Forschung und Entwicklung seien ein wichtiger Beitrag dafür, Conti bestmöglich aufzustellen. Allerdings müsse dies zu einem "wettbewerbsfähigen Preis" geschehen. "Müssen erforderliche Arbeitszeiten durch Zuschläge teuer bezahlt werden, schwindet die Effektivität am Standort Deutschland. Ein zunehmender Verlagerungsdruck von Teilbereichen wäre auch hier die Folge." Zudem sei es "in hohem Maße ungerecht", wenn nur Arbeitnehmer in der Produktion durch verlängerte Arbeitszeiten ohne Ausgleich ihren Beitrag zur notwendigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit leisten müssten, die der stetige Kostendruck verlange.

Im März hatten sich das Conti-Management und die Gewerkschaft IG BCE auf eine Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich in der Stöckener Reifenfertigung geeinigt. Dafür sicherte Conti Investitionen in Höhe von etwa 27,5 Millionen Euro in dem Werk zu sowie die Zahlung von Beiträgen in die Pensionskasse.

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