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Continental

Der Gewinn steigt und steigt und ...

Foto: dpa

Der Autozulieferer Continental hat im vergangenen Jahr mit voraussichtlich mehr als 800 Millionen Euro Betriebsgewinn ein Rekordergebnis erzielt. Alle Sparten und Divisionen hätten mit Spitzenwerten abgeschlossen, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer am Mittwoch (14.1.) in Hannover.

14.01.2004

Die Continental AG hatte für 2003 angepeilt, ein EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und planmäßigen Goodwill-Abschreibungen) von mehr als 750 Millionen Euro nach 694 Millionen Euro im Vorjahr zu erzielen. "Wir haben gute Chancen, dass eine Acht vorne steht", sagte Wennemer. Conti habe sich vorgenommen, das Ergebnis 2004 nochmals zu toppen.
Das Ergebnis bestätige die Ausrichtung des Konzerns. "Unsere breite Aufstellung hat uns geholfen", sagte Wennemer. 60 Prozent des Geschäfts mache Continental mit der Erstausrüstung bei den Autoherstellern. So sei das Unternehmen etwa im Reifenbereich bei der Erstausrüstung mit einem Anteil von 26,5 Prozent in Europa inzwischen Marktführer.

Optimismus ja, Fortschritt vielleicht

Zwar gebe es weltweit in der Automobilbranche "relativ viel Optimismus. Große Schritte nach vorn sehen wir in unseren Zahlen aber noch nicht", schränkte Wennemer ein. Er bezweifelte, dass es etwa den amerikanischen Herstellern gelingen werde, die für diese Jahr prognostizierten 17,3 bis 17,5 Millionen Fahrzeuge zu bauen. Deshalb habe die Conti ihre Planungen auf "vorsichtigen Zahlen" aufgebaut. Gut entwickelten sich die Märkte in China und Osteuropa.


Bei der Restrukturierung des Verlust bringenden Reifengeschäfts in Amerika (Kanada, USA, Mexiko) sieht sich Continental nach Worten des Präsidenten von Continental Tire North America, Martien de Louw, auf einem guten Weg. Ende 2005 werde der dortige Markt wieder Gewinn abwerfen. 2004 werde die Produktion deutlich ausgeweitet, weil Conti verstärkt in das Erstausrüstungsgeschäft habe einsteigen können.
Außerdem gibt die Conti zum April die komplette Reifenlogistik an den weltweit operierenden Logistiker Exel Inc. ab. Andererseits stehe die Entscheidung, ein neues Werk in Südamerika mit einer Jahresproduktion von bis zu acht Millionen Reifen zu bauen. In welchem Land die Fabrik entstehen soll, werde in den nächsten Wochen entschieden.

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