Außerdem erwartet der italienische Autobauer ein geringeres Risiko bei Aquaplaning und natürlich auch bei Druckverlust eines Vorderreifens. Bereits seit 1974 tüftelt Covini an der außergewöhnlichen Flunder mit einem Radstand von 2,75 Meter, doch erst jetzt, unter anderem durch neue Technologien wie ABS, aber auch durch neue Geldgeber, soll der Mittelmotor-C6W endlich in Serie gehen.
380-Audi-V8-PS stemmt der C6W auf die Rolle
Der 1.150 Kilo schwere, 300 km/h schnelle C6W wird von einem 4,2 Liter großen Audi-Achtzylinder angetrieben und kommt auf eine Leistung von 380 PS. Als maximales Drehmoment liefert der adaptierte Audi-Motor 450 Nm . Per Sechsgang-Schaltgetriebe kann der Fahrer diese Power an die Hinterräder leiten - für die entsprechende Verzögerung sorgt eine Brembo-Bremsanlage mit ABS. Fahrwerksseitig verfügt der C6W über Einzelradaufhängungen mit doppelten Dreieckslenkern und liegend angeordneten Federbeinen, die über ein "Guckloch im Armaturenträger sichtbar sind.
Ansonsten herrscht im Innenraum sportliche Kargheit. Die beiden an der A-Säule angeschlagenen und innen mit Leder verkleideten Flügeltüren geben den Blick auf ebenfalls lederbezogene Sport-Schalensitze frei. Der Preis für die 4,18 Meter lange, 1,99 Meter breite und 1,08 Meter flache Flunder, deren Fieberglas-Carbon-Karosserie sich über einen Gitterrohrrahmen stülpt, steht noch nicht fest wohl aber, dass sechs bis acht Fahrzeuge pro Jahr in Verbania am Lago Maggiore entstehen sollen.
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