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Kennedy-Neffe bekennt sich schuldig

Foto: dpa

Der Neffe des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, der Kongressabgeordnete Patrick Kennedy, hat sich vor einem Gericht als schuldig für einen Verkehrsunfall bekannt. Dies berichtete der US-Nachrichtensender ABC am Dienstag (13.6.).

14.06.2006

Der 38-Jährige, der nach eigenen Angaben medikamentenabhängig ist, wird nun 50 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 350 Dollar (280 Euro) Strafe zahlen müssen. Zudem werde er seine Entzugsbehandlung fortsetzen, die er bereits im Winter begonnen hatte. Im Gegenzug für sein Geständnis hatte die Staatsanwaltschaft dem Bericht zufolge auf eine Anklage wegen rücksichtslosen Fahrens verzichtet.

Anfang März war Patrick Kennedy nachts mit seinem Auto in eine Absperrung am Kongressgebäude in Washington gerast, woran er sich später aber nicht mehr erinnern konnte. Nach Augenzeugenberichten war Kennedy in Schlangenlinien gefahren und nach der Kollision torkelnd ausgestiegen. Ein Alkoholtest wurde von den herbeieilenden Polizisten nicht durchgeführt. US-Medien sprachen von einer Sonderbehandlung des prominenten, wenngleich wenig einflussreichen Politikers. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.
Seinen Sitz im Repräsentantenhaus will der Sohn von Senator Edward Kennedy behalten und bei den Wahlen im November in seinem Heimatstaat Rhode Island verteidigen. Patrick Kennedy hatte öffentlich eingestanden, seit seiner Jugend an Depressionen zu leiden und von Schmerzmitteln abhängig zu sein.

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