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Crashtest

Einer glänzt, einer versagt

Foto: NCAP 4 Bilder

In der aktuellen Crashtestrunde von EuroNCAP stellten sich der VW Eos, der Volvo C30, der Chevrolet Captiva und der Chrysler Voyager den Barrieren. Während der Volvo absahnen konnte, fiel der neue Voyager glatt durch. 

31.01.2007

Der VW Eos als einziges Cabrio in dieser Runde konnte beim Insassenschutz vier Sterne erringen. Der Wolfsburger erzielte dieses Resultat mit 31 Punkten. Kritik gab es für die Verletzungsgefahr im Bereich der Knie beim Frontalaufprall und die sich öffnende Tür sowie das am Windschutzscheibenrahmen losgerissene Dach beim Seitenanprall. Dieser Punkt zählt zwar nicht zur EuroNCAP-Bewertung, VW will der Ursache aber dennoch nachgehen. Im Kriterium Kindersicherheit fährt der Eos ebenfalls vier Sterne ein. Beim Fußgängerschutz zeigt der Wolfsburger mit nur zwei Sternen aber noch Nachbesserungsbedarf.

Fünf Sterne für den Volvo C30

Noch schlechter schnitt in diesem Punkt der Volvo C30 ab, der nur einen Stern bei der Fußgängersicherheit ergattern konnte. Ebenfalls vier Sterne stehen dem Schweden im Bereich Kindersicherheit zu Protokoll. 34 Punkte und damit volle fünf Sterne kassierte der Volvo dagegen beim Insassenschutz. Kritik gab es hier jedoch für harte Strukturen hinter dem Armaturenbrett, die die Beine verletzen können und für das schlechte Zusammenspiel zwischen den Windowairbags und dem Kinderrückhaltesystem auf den Rücksitzen, das den Luftsack an der vollen Entfalltung hindert.

31 Punkte und vier Sterne beim Insassenschutz holte sich das Schwestermodell des Opel Antara, der Chevrolet Captiva. Bemängelt wurde hier von den Testern abermals zu starre Strukturen im Armaturenbrett, die beim Frontalcrash eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Passagiere bergen. zudem öffneten sich die Vorhangairbags beim Seitencrash nicht vollständig was zu Punktabzug führte. Den Testpunkt Kindersicherheit absolviert der Chevy mit drei sternen, beim Fußgängerschutz bleibt der SUV mit zwei Sternen hinter den Möglichkeiten zurück.

Chrysler Voyager versagt

Quasi einen Totalausfall fuhr der Chrysler Voyager ein. Getestet wurde zunächst die Linkslenkerversion mit Fahrer-Knieairbag. Da in der Rechtslenkerversion aber kein Knieairbag für den Fahrer erhältlich ist, wurde der Linkslenker als Nicht-EuroNCAP-gerecht eingestuft und der Frontalcrash mit dem Rechtslenker durchgeführt und bewertet. 20 Punkte hätten zwar für eine Drei-Sterne-Wertung gereicht, auf Grund der hohen Verletzungsgefahr für den Fahrer durch einen harten Anprall am Lenkrad wurde dem Amerikaner ein Stern aberkannt. Der nicht gewertete Linkslenker mit Knieairbag wäre gar auf 29 Punkte und eine Vier-Sterne-Wertung gekommen.

Weitere Kritik hagelte es für die kollabierte Kabine, die weit eindringenden Pedale und die starren Strukturen hinter dem Armaturenbrett. Zudem öffnete sich der Vorhangairbag bei Seitenanprall nicht vollständig. Abzug gab es auch für ein zu leises und unklares Sicherheitsgurtanlege-Signal. Im Punkt Kindersicherheit kam der Voyager auf vier Sterne, beim Fußgängerschutz leistete sich der Van den zweiten Patzer und erhielt keinen Stern.

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