Den Anforderungen der aktuellen EuroNCAP-Runde stellten sich der Peugeot 207, der Suzuki SX4, der Chevrolet Aveo, der Kia Cerato, der Alfa Romeo 159 sowie der Hyundai Tucson. Der Alfa und der Peugeot holten sich eine Fünf-Sterne-Wertung, der Chevrolet Aveo bot den Insassen beim Frontalcrash keine Überlebenschance und erreichte nur zwei Sterne, wovon einer noch gestrichen wurde, das schlechteste Ergebnis seit langem.
Peugeot 207 trumpft auf
Wie es geht, zeigte dagegen der Peugeot 207 im Segment der Kleinwagen. Der Franzose holte sich beim Insassenschutz 35 Punkte und fünf Sterne, bei der Kindersicherheit noch vier Sterne und beim Fußgängerschutz drei Sterne.
In der gleichen Kategorie angetreten war der Suzuki SX4, der es mit 29 Punkten bei der Insassensicherheit auf vier Sterne brachte. Drei Sterne kassierte der Japaner jeweils bei der Kindersicherheit und dem Fußgängerschutz.
Bescheidene Ergebnisse lieferten die Kandidaten im Segment der kleinen Familienautos ab. Der Kia Cerato schaffte mit einer Gesamtpunktzahl von 19 drei Sterne beim Insassenschutz, drei Sterne bei der Kindersicherheit und einen Stern beim Fußgängerschutz.
Chevrolet Aveo: Mangelnde Sicherheit kostet einen Stern
Nur zwei Sterne erreichte auch der Chevrolet Aveo, allerdings in der wichtigen Kategorie Insassenschutz, was den US-Koreaner zum Testverlierer stempelt. Der Aveo liefert katastrophale Ergebnisse im Frontcrash. Die Belastungen auf die Brust des Fahrers sind lebensgefährlich, ebenso gefährdet sind Füße, Ober- und Unterschenkel. Auch dem Beifahrer drohen Verletzungen im Beinbereich. Aufgrund der kritischen Werte wurde dem Chevy sogar der zweite Stern im Crashtest gestrichen. In Sachen Kindersicherheit und Fußgängerschutz schnitt der Aveo mit je drei Sternen dagegen recht ordentlich ab.
34 Punkte und volle fünf Sterne erreichte der Alfa 159 in der Klasse der großen Familienautos. In der Kategorie Kindersicherheit heimste der Italiener vier Sterne, beim Fußgängerschutz allerdings nur einen Stern ein.
Einziger Kandidat in der Rubrik Geländewagen war der Hyundai Tucson, der sich mit 29 Punkten und vier Sternen beim Insassenschutz aus der Affäre zog. Die Kindersicherheit bewerteten die Fia-Ingenieure mit drei Sternen, den Fußgängerschutz dagegen nur mit einem Stern.






