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Dachboxen

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Sie sehen sperrig aus, sind aber für Autofahrer häufig die einzige Chance, den Stauraum zu erhöhen. Die Rede ist von Dachboxen. Hier ein Ratgeber und eine Übersicht mit verschiedenen Boxen.

28.01.2008

Es ist immer das Gleiche: Der Urlaub steht an und die Familie möchte am liebsten den ganzen Hausstand mitnehmen. Da ist selbst der größte Kofferraum oftmals zu klein. Dachboxen bieten hier eine gute Alternative. Mit bis zu 600 Liter Fassungsvermögen lässt sich durch Aufschnallen der meist windschnittigen Behälter das Gepäckvolumen eines Autos fast verdoppeln.

Fahrstabilität verändert sich

Allerdings gibt es im Umgang mit den Dachboxen auch einiges zu beachten: Die zusätzliche Last erhöht den Schwerpunkt des Fahrzeuges, was sich negativ auf die die Fahrstabilität auswirken kann. Klar ist auch, dass die aerodynamischen Nachteile des Aufbaus ihre Wirkunge zeigen, denn die Seitenwindempfindlich nimmt zu.Obendrein hat die gestörte Aerodynamk Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch: Er steigt an, da die Boxen zu Windbremsen werden können. Ein Mehrverbrauch zwischen zehn und 20 Prozent ist somit möglich. Vollgasfahrten auf der linken Autobahnspur angesichts aller dieser Besonderheiten sollte man sich daher aus dem Kopf schlagen. Doch schleichen brauchen die Autofahrer auch nicht: Die Richtgeschwindigkeit liegt in der Regel bei 130 km/h.

Darüber hinaus gilt die Dachlast des Autos zu beachten. Gern wird das Eigengewicht der Box und des Grundträgers übersehen. Liegt die erlaubte Dachlast bei 60 Kilogramm, muss berücksichtigt werden, dass der Träger acht und der Behälter weitere zwölf Kilo auf die Waage bringen. Somit bleiben netto nur noch 40 kg fürs Gepäck. Ebenso ist zu beachten, dass sich die Normalhöhe des Autos um bis zu 60 Zentimeter erhöhen kann. Bei großen Fahrzeugen kann es beim unbedachten Einfahren in die Tiefgarage dann schon mal klemmen.

Die richtige Box finden

Bleibt nur noch die Frage, welche die passende Dachbox ist. Die Bandbreite ist riesig. Hier hilft es, wenn sich die Autofahrer deutlich machen, was für Gegenstände sie in dem Behälter transportiert wollen. Ein kleine Version ist bei der Fahrt mit Skiern zum Beispiel nicht sinnvoll. Doch man sollte es nicht übertreiben. Schleißlich macht es keinen Sinn eine 600-Liter-Box für einen Kleinwagen zu kaufen. In Anbetracht des vielfältigen Angebots empfiehlt sich grundsätzlich die Beratung der Fachhändler, die auch auf Qualitätsunterschiede hinweisen können. So verfügen zum Beispiel teure, aufwendig gearbeitete Boxen über einen metallverstärkten Boden, verziehen sich bei hoher Belastung also weniger und schließen leichter.

Und noch etwas: Wer sich technisch als Laie sieht, sollte vom Händler eine Montagehilfe verlangen. Denn werden beim Selbstaufbau die Vorgaben des Auto- oder des Trägerherstellers missachtet, erlischt deren Haftung. Ebenso ist es ratsam, sich erklären zu lassen, wie man die Box richtig belädt und wie man sie aufbewahren soll, wenn sie nicht benötigt wird. Lagert sie der Autofahrer in stehender Position, droht bei der nächsten Reise eine unangenehme Überraschung: Kofferraum voll, Box verzogen, Urlaubsstimmung im Eimer.

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