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Dachboxen-Ratgeber

Das gilt es zu beachten

Foto: Hersteller 5 Bilder

Dachboxen eignen sich vor allem für Wintersportler, da sie in der Regel viel Platz für Skier bieten. Doch bei der Benutzung sind einige Dinge zu berücksichtigen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei der Beladung achten sollten.

25.10.2009 Henning Busse

Rund vier Millionen Deutsche fahren jedes Jahr mit dem Auto in den Winterurlaub. Dann heißt es: Der Berg ruft. Doch bevor die Skipisten unter die Bretter genommen werden können, steht erst einmal die Anreise und vor allem die Autobeladung an.

Dachboxen eignen sich hervorragend, um die Skiausrüstung zu verstauen

Um die sperrige Skiausrüstung zu verstauen, empfehlen sich Dachboxen. Jedoch ist das Angebot fast unüberschaubar, in verschiedenen Größen sind sie im Handel zu bekommen. Deshalb sollte man Fachgeschäfte aufsuchen und sich dort beraten lassen. Wo diese zu finden sind, verraten namhafte Hersteller wie Atera (atera.de), Kamei (kamei.de), Mont Blanc (montblanc.se) oder Thule (thule.com) auf ihren Internetseiten.

Zur Beratung sollte auch die richtige Benutzung der Behälter gehören, damit es nicht zu solch einem Vorfall kommt wie letztes Jahr kurz vor Weihnachten auf der A9. Da flog eine Box vom Dach eines Autos und wurde in den Gegenverkehr geschleudert – Verletzte gab es zum Glück keine. Doch so glimpflich geht es nicht immer aus. Fehler entstehen vor allem in den Punkten Ladungssicherheit und Befestigung.

Befestigungssysteme sollten mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel sein

Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Befestigungssysteme mit dem eigenen Fahrzeug kompatibel sind. Denn ohne Weiteres lassen sich die Behälter nicht auf dem Dach montieren. Ein Grundträger ist noch nötig, dessen Ausführung davon abhängt, ob das Auto mit speziellen Aufnahmepunkten (meist unter einer Abdeckung versteckt), einer Reling oder nur mit einer Regenrinne ausgestattet ist.

Doch was nutzt das beste Befestigungssystem, wenn die Montage fehlerhaft ist? Falsch angezogene Halterungen oder nicht ordnungsgemäß am Fahrzeug ausgerichtete Systeme können Ärger bereiten. Deshalb sind die Anleitungen sorgfältig zu lesen, denn missachten Autofahrer die Vorgaben, erlöschen Haftungsansprüche.

Schweres Gepäck sollte nicht in der Dachbox transportiert werden

Ist die Dachbox sicher montiert, steht die Beladung auf dem Programm. Nachlässigkeiten können auch hier für böse Überraschungen sorgen. So kann falsch gesicherte Ladung schon bei einer Vollbremsung die Box durchschlagen. Als Grundregel gilt daher: Ganz schweres Gepäck gehört ins Auto, sperriges kommt in die Dachbox. Das ist allein schon deshalb wichtig, da die Dachlasten der Autos ihre Grenzen haben. Je nach Modell liegen sie zwischen 35 und 100 Kilogramm. Beim Beladen sollte man übrigens auch ans Gewicht von Grundträger und Staubehälter denken. Liegt die Dachlast zum Beispiel bei 60 kg und wiegen Träger sowie Box zusammen 20 kg, so liegt das Ladevolumen bei nur noch 40 kg.

Gepäckstücke so verteilen, dass sie nicht verrutschen können

Das zeigt, dass beim Verstauen ein Konzept nötig ist. Schwerere Gegenstände gehören in die Mitte, leichtere kommen nach vorn und hinten. Skier oder Snowboards werden in den dafür vorgesehenen Halterungen befestigt, und damit sie bei Vollbremsungen nicht durch die Box schlagen, raten Experten, den vorderen Teil des Behälters mit einer Decke auszupolstern. Alle weiteren Gepäckstücke verteilt man so, dass sie nicht verrutschen können. Zusätzlich tragen noch Spanngurte zur Ladungssicherung bei.

Wer das alles beachtet, hat schon viel für die Sicherheit getan. Die sollte man aber nicht mit falscher Fahrweise aufs Spiel setzen. Wer mit Dachboxen unterwegs ist, hat sich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h zu halten. Denn wegen des höheren Schwerpunktes ändert sich das Handling des Autos. Zudem bieten die Aufbauten dem Seitenwind mehr Angriffsfläche.

Und noch etwas: Dachboxen sind abhängig vom Format auch Windbremsen auf der Autobahn. Somit kommt es zu höherem Spritkonsum – bis zu 20 Prozent mehr sind durchaus drin.

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