Bei dem Neuen wird es sich entweder um einen höher gesetzten Logan oder MPV handeln. Auch der von einigen Technikern angedeutete kleine SUV mit Allradantrieb könnte bereits Wirklichkeit werden.
Sandero kommt auf den Markt
Zeitgleich mit der Inbetriebnahme des international besetzten Designcenters lief die Markteinführung des neuen Modells Sandero - einer Schräghecklimousine, die auf dem Logan basiert. Einstiegspreis für den Viertürer, der sich vor allem an junge Kunden richten soll, sind 7.500 Euro.
2007 fertigte Dacia 22.914 Einheiten sowie weitere 198.000 CKD-Bausätze, die in Südamerika, Indien, Marokko, Russland und Iran montiert werden. Künftig wird Südamerika als weiterer Standort hinzukommen (Nissan-Werk). Die Gesamtkapazität von Dacia soll binnen zwei Jahren eine Million Einheiten erreichen. Dacia entwickelt sich zudem als Dienstleister für den Renault-Konzern, so werden 30 Pozent aller Crashtests in Rumänien absolviert.
Milliardenschweres Dacia-Stammwerk
Basis für den weltweiten Erfolg der Dacia-Strategie ist das Stammwerk Pitesti in Rumänien. Dort hat Renault seit 1999 eine Milliarde Euro in die Entwicklungs- und Produktionsstätte investiert. Mit der Ergänzung um die Technologiesektion RTR (Renault Technologie Rumänien) und die neue Designabteilung Renault Design Zentraleuropa hat das Unternehmen ein internationales Kompetenzzentrum für die Entwicklung zukünftiger Modelle geschaffen.
Die Fahrzeugfertigung in Pitesti produziert neben den fünf Modellreihen (Stufenhecklimousine Logan, Kombi Logan MCV, Nutzfahrzeug Logan Van, Logan Pick-up und Sandero) die Ersatzteile sowie zahlreiche Module für die weiteren Standorte in aller Welt.






