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Dacia Duster Rallye-Version

Schnee statt Staub: Dacia Duster im Renndress

Dacia Duster Rallyeauto 21 Bilder

Die Serienversion des Dacia Duster wird auf dem Genfer Automobilsalon stehen. Bereits jetzt führt die Renault-Tochter eine Rallye-Version des Kompakt-SUV aufs Glatteis: Bei der Trophee Andros wird Formel-1-Legende Alain Prost am Lenkrad eines Duster-Prototypen kurbeln.

18.11.2009 Powered by

Ganz so flott werden die Serienautos wohl nicht ausfallen: 350 PS entwickelt der Rennwagen, den Dacia wenige Monate vor der Premiere des Duster auf dem Automobilsalon in Genf aufs Eis schickt. Ähnlich wild ist auch der Rest der Geschichte. Der allradgetriebene Prototyp soll weniger als 1000 Kilo wiegen, ins Lenkrad greift die französische Formel-1-Legende Alain Prost. Spielplatz für den röhrenden Allradler ist die Trophee Andros, eine Serie spektakulärer Eisrennen in Frankreich.

Der Dacia Duster-Prototyp leistet 350 PS

Mit dem Serien-Duster hat der Eisbrecher allerdings nur die Frontmaske und den Namen gemeinsam. Der Rennbolide duckt sich tief über die Schneedecke, die Niederquerschnittsreifen auf Magnesiumrädern werden es ebensowenig in die Serie schaffen wie die dick geplusterten Backen über den Radhäusern. Scheinwerfer, Kühlergrill und Seitenansicht mit dem charakteristischen Fenster hinter der C-Säule entsprechen dagegen dem Dacia Duster, der ab dem kommenden Jahr das Segment der Kompakt-SUV aufmischen soll. Dass ihm diese Aufgabe gelingen wird, scheint sicher: Gerade erst setzt der preiswerte Skoda Yeti mit einem ähnlichen Konzept zum Sturm auf die Spitze der Zulassungsstatistik an.

Der Allradantrieb des Dacia Duster kommt von Nissan

Der Dacia Duster kann auf bewährte Module aus dem Renault-Nissan-Konzern zugreifen. Das Allradsystem steuern die Japaner bei, es entspricht dem von Nissan Qashqai und Nissan X-Trail. Die konzernintern B2 getaufte Plattform übernimmt der Duster vom Logan. Insgesamt vier Motoren kommen zum Einsatz: zwei Benziner (1.6 Liter mit 110 PS, 2.0 Liter mit 140 PS) und zwei Turbodiesel (1.5 und 1.9 mit bis zu 130 PS). Der sparsamste Diesel soll sich mit 5,3 Liter auf 100 Kilometer begnügen. Parallel zum 4,5 Meter langen Fünfsitzer Duster plant Dacia außerdem eine um 20 Zentimeter verlängerte Version, die auf den Namen Kanjara hören wird. Damit soll das rumänisch-französische SUV bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz bieten. Die Preise werden bei rund 15.000 Euro für den Duster und zirka 18.000 Euro für den Kanjara starten, wobei der Siebensitzer erst Ende 2010 zu erwarten ist.

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