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Dacia

Renault-Tochter erwägt Entlassungen

Foto: Kittler

Die Führung der Renault-Rochter Dacia im südrumänischen Pitesti erwägt die Entlassung von einem Viertel der Belegschaft, weil die Nachfrage im Januar auf ein Viertel eingebrochen ist. 

14.01.2009

Das sagte Dacia -Generaldirektor Francois Fourmont am Dienstag (13.1.) nach Angaben der rumänischen Nachrichtenagentur Mediafax. Unterdessen demonstrierten tausende Dacia-Arbeiter am Dienstag für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. 

Falls bis zum Frühjahr der "Plan zur Dämpfung der Folgen der Krise" keine Früchte trage, könnten 3.000 bis 4.000 der insgesamt 13.000 Dacia-Mitarbeiter entlassen werden, sagte Fourmont. Im Januar habe Dacia 200 in Pitesti produzierte Autos verkaufen wollen, doch seien nur 50 bestellt worden.

2008 sei der Verkauf in Rumänien im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Prozent auf 84.707 Stück zurückgegangen. Rumänien ist mit einem Anteil von einem Drittel der wichtigste Absatzmarkt für das Werk in Pitesti.

Leoni schließt Fabrik

Die Krise in Rumänien hat auch Auswirkungen auf die dort ansässigen Zulieferer: Der Kabelhersteller Leoni schließt eine seiner vier Fabriken in Pitesti. Etwa 220 Leoni-Mitarbeiter werden dadurch arbeitslos. Die Werksleitung begründete die Maßnahme mit der zu großen Produktion im Verhältnis zur Nachfrage.

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