Dacia Sandero: Logan-Schwester

Die Renault-Tochter Dacia erweitert ihr Modellangebot und zeigt auf dem Auto Salon Genf die europäische Version der Schräghecklimousine Sandero. Von Juni an soll der Fünftürer, den es bereits in Brasilien gibt, in Europa erhältlich sein.

Der Dacia Sandero übernimmt zwar 70 Prozent der Teile des Logan, stellt aber ein eigenständiges Modell dar.  Mit 4,02 Meter Länge, 1,75 Meter Breite und einem Radstand von 2,59 Meter soll die neue Limousine für fünf Personen Platz bieten.

An der Front stechen die mandelförmigen Scheinwerfer ins Auge, die sichbis in die Kotflügel ziehen. Der obere Teil des Kühlers ist an beidenEnden nach oben geschwungen und verleiht dem Sandero einen freundlichenGesichtsausdruck. Die ausgestellten Radhäuser werden durch einehalbmondförmige Karosseriesicke verlängert und bilden so eine Welle inder Seitenansicht. Den Abschluss bildet eine kräftige C-Säule, die diekantigen Rücklichter aufnimmt und schräg abfällt. Insgesamt wirkt dieLimousine sehr kompakt.

Trotzdem soll sie viel Stauraum bieten. Der Kofferraum offeriert ein Volumen von 320 Litern. Bei umgeklappter Rückbank (je nach Ausstattungsvariante) steigt das Ladevolumen auf 1.200 Liter an. Der Innenraum scheint auch sonst relativ geräumig. Einen Kontrast zu den schwarz bezogenen Sitzen bietet der Einsatz verschiedener silberfarbener Kunststoff-Elemente.

86 PS sind das Maximum

Die Triebwerke geizen dagegen eher mit echten Kontrasten. Zur Auswahl stehen ein 1,4-Liter Renault Benziner mit 64 PS und ein 1,6-Liter mit 75 PS. Die Leistungsstufen des 1,5-Liter Diesel-Aggregats verfügen über 68 und 86 PS.

Um diese Leistung zu kontrollieren, bedarf es keines speziellen Fahrwerks. Diese ist beim Sandero an den Logan angelehnt. Die McPherson-Vorderachse und die H-förmige Verbundlenker-Hinterachse mit separaten Schraubenfedern und Stoßdämpfern sollen ein ausgewogenes und gutmütiges Fahrverhalten bieten. Die Bodenfreiheit beträgt 15,5 Zentimeter. Die Servolenkung arbeitet in den höheren Ausstattungsvarianten hydraulisch. Serienmäßig sind ABS und elektronische Bremskraftverteilung.

Preise stehen noch nicht fest

Für die Sicherheit der Insassen soll eine aufprallabsorbierende und programmiert verformbare Karosseriestruktur an Front und Heck mit einer steifen Fahrgastzelle garantieren. Inklusive sind außerdem eine Sicherheitslenksäule und Aufpolsterungen im Fahrzeugboden und in den Türen sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte auf allen fünf Plätzen mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern vorn. Frontairbags für Fahrer und Beifahrer sowie zusätzlich bestellbare Seitenairbags vorn komplettieren die Sicherheitsausstattung.

Preise für den im rumänischen Pitesi produzierten Sandero gibt es derzeit noch nicht und sollen nach Auskunft von Renault auch erst frühestens Anfang April bekannt gegeben werden.

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