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Dacia

Streik und kein Ende

Foto: Dacia

Bei der Renault-Tochter Automobile Dacia im rumänischen Pitesti geht der Streik nach drei Wochen in eine neue Runde. Die Gewerkschaft hat am Mittwoch ein verbessertes Angebot der Werksleitung zurückgewiesen. Ein Gericht urteilte unterdessen, dass der Arbeitskampf nicht gegen das Gesetz verstößt.

10.04.2008

Die Werksleitung hatte beanstandet, dass weniger als die Hälfte der 13.000 Mitarbeiter den Streikaufruf unterzeichnet und die Gewerkschaften nicht alle verpflichtenden Stufen des Arbeitskonflikts bis zum unbefristeten Streik durchgangen hätten.

Die Verluste für das Autowerk werden auf 10 Millionen Euro täglich geschätzt. Die Dacia-Arbeiter streiken bereits in der dritten Woche für mehr Geld. Für den morgigen Donnerstag haben die Gewerkschaften eine Großkundgebung in Pitesti angekündigt. Gegen das Urteil kann die Gewerkschaft binnen zehn Tagen Einspruch einlegen.

Das jüngste Angebot der Werksleitung hatte eine Lohnerhöhung von 394 Lei brutto (etwa 110 Euro) und damit doppelt so viel wie vorher vorgesehen. Die Gewerkschaft fordert 550 Lei mehr und eine Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter, höheres Oster- und Weihnachtsgeld und Rabatte beim Kauf von Dacia-Autos.

In dem rumänischen Automobilwerk produziert Renault das Billigauto Dacia Logan. 2007 gingen in Pitesti rund 230.000 Fahrzeuge vom Band, davon wurde mehr als die Hälfte exportiert. In diesem Jahr sollte die Kapazität des Werkes auf 350.000 Einheiten ausgebaut werden.

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