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Dähler tunt BMW M2 Coupé

Kompaktsportwagen mit M3/M4-Motor

BMW M2 von Dähler - Tuning - Kompaktsportwagen Foto: Dähler Design & technik 16 Bilder

Wegen seiner kompakten Abmessungen bezeichnen einige in der Branche den BMW M2 als wahren M3/M4. Diese Meinung scheint auch Dähler aufgeschnappt und verinnerlicht zu haben. Kurzerhand schraubten die Schweizer den M3/M4-Motor in das kleinere M2 Coupé - und legten noch etwas Leistung oben drauf.

07.06.2016 Andreas Haupt Powered by

Der BMW M2 bedient sich im Baukasten des größeren M3/M4. Die M-Techniker adaptierten für das kleinere Coupé zum Beispiel die Vorder- und Hinterachse. Auch die Lenkung und diverse Motorenteile wie die geschmiedete Kurbelwelle, die Kurbelwellen-Hauptlagerschalen sowie die speziellen Kolben und Zündkerzen stammen aus M3/M4. Obwohl Zylinderanzahl, Bohrung und Hub ebenfalls gleich sind, schlägt im M2 ein anderes Herz - intern N55B30 genannt.

Dähler-M2 rennt 320 km/h

Veredler Dähler ändert das. Die Schweizer entnehmen dem M2 seinen Reihensechszylinder mit einem Turbolader und hieven stattdessen den 3,0-Liter-Biturbo-Reihensechser (S55B30) aus M3/M4 in den Kompaktsportwagen. Dadurch steigt die Leistung bereits von 370 auf 431 PS und von 465 auf 550 Nm.

Damit allein ist es nicht getan. Die Tuner gehen noch einen Schritt weiter und erhöhen die Power auf 540 PS und 730 Nm, die der Biturbo allerdings erst ab 2.900/min bis 4.900/min auf die Kurbelwelle wirft. Der Serienmotor im M3/M4 stellt das maximale Drehmoment bereits ab 1.850/min parat und dehnt es übers Drehzahlband bis 5.500/min aus.

Der erstarkte BMW M2 soll laut Dähler in unter vier Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigen. Sein Serienpendant gönnt sich in dieser Wertung 4,5 oder 4,3 Sekunden - je nachdem, ob der Fahrer eigenhändig durch die sechs Gangstufen zappt oder die Automatik die sieben Gänge anwählt. Die Höchstgeschwindigkeit beziffert Dähler mit 320 km/h. Der Serien-M2 darf nur 250 km/h rennen.

Auf Wunsch bekommt M2 einen Heckflügel

Für die negative Beschleunigung verbaut Dähler eine 8-Kolben-Bremsanlage, die sich in Scheiben mit 400 mm Durchmesser verbeißen. Der getunte M2 posaunt die Sechszylinder-Turbo-Melodie durch eine neue Edelstahlabgasanlage, während ein neues Gewindefahrwerk den Kompaktsportwagen etwas tiefer fliegen lässt. Das reicht zwar noch nicht, um einen Dackel aus der Seitenscheibe heraus zu streicheln, lässt sich aber immerhin in 18 Stufen (Zug- und Druckstufe) verstellen.

Äußerlich belässt es Dähler fast beim Serien-Look. Bis auf eine modifizierte Frontspoilerlippe, die den Anpressdruck des 4.468 mm langen Kompaktsportlers erhöhen soll. Auf Wunsch setzen die Schweizer dem M2 einen Heckspoiler auf den Kofferraumdeckel.

Übrigens: Wer auf die Motor-Transplantation verzichten mag, aber nicht auf mehr Leistung, dem bietet Dähler drei Ausbaustufen an: 408, 430 und 450 PS.

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