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Daewoo

Hoffen auf Übernahme

Der verschuldete koreanische Autokonzern Daewoo rechnet mit einer baldigen Übernahme durch den größten US-Autokonzern General Motors (GM).

11.12.2001

Der verschuldete koreanische Autokonzern Daewoo rechnet mit einer baldigen Übernahme durch den größten US-Autokonzern General Motors (GM). "Die Verhandlungen stehen kurz vor einem positiven Abschluss", sagte am Dienstag (11.12.) ein Sprecher von Daewoo Deutschland in Bremen. Beide Seiten hätten sich auf eine Struktur geeinigt. Danach erhält GM für 400 Millionen Dollar (880 Millionen Mark/rund 450 Millionen Euro) zwei Drittel der Anteile an einer künftigen Betreiberfirma für Daewoo Motor. Die Gläubigerbanken teilten sich das Rest-Drittel.

Unterdessen hat das Unternehmen erneut die Produktion in seinen Werken in Südkorea einstellen müssen. Wie ein Unternehmenssprecher in Seoul mitteilte, weigerten sich Zulieferer wegen unbezahlter Rechnungen, weitere Teile an den zweitgrößten Autobauer des Landes zu liefern. Die Forderungen beliefen sich auf 850 Milliarden Won (etwa 747 Millionen Euro/1,5 Milliarden Mark).

Es sei "unklar", wie lange der Produktionsstopp dauern werde, sagte der Sprecher. Von der Maßnahme seien das Hauptwerk in Bupyong mit einer jährlichen Produktionskapazität von etwa 500.000 Einheiten wie auch die Werke in Kunsan und Changwon betroffen. Die überschuldete Daewoo Motor Co wurde im vergangenen November von seinen koreanischen Geldgebern für zahlungsunfähig erklärt. Seitdem wurde der Betrieb mit Überbrückungskrediten weiter aufrechterhalten.

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