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Daihatsu auf der Tokio Motor Show 2015

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Daihatsu Studie Tokyo 2015 Foto: Daihatsu 20 Bilder

In unseren Breitengraden haben die meisten bei Daihatsu nur den kleinen Cuore auf dem Schirm - wenn überhaupt. Ganz anders auf der Tokio Motor Show, hier spielen die Japaner ganz vorne mit und zeigen gleich vier außergewöhnliche Conceptcars für unterschiedlichen Einsatzgebiete.

30.10.2015 Luca Leicht

Digitalisierung, Vernetzung, umweltfreundliche Antriebe: Wenn es um die automobile Zukunft geht, dürfen diese Begriffe derzeit in keiner Pressemappe fehlen. So auch beim vorgestellten Conceptcar Noriori. Das eigentliche Kernthema ist aber der Umgang mit dem Wandel der Gesellschaft, die insbesondere in Japan vor dem Problem der Überalterung steht. Um diese künftigen Anforderungen Rechnung zu tragen, zeigt sich der rund 3,40 Meter lange grün-weiße Minibus als extrem variabel was die Raumnutzung und den Zugang betrifft.

So können beispielsweise drei der vier Sitze mit wenigen Handgriffen in die Seitenwand oder unter das Armaturenbrett geklappt werden und bieten so jede Menge Platz für sperrige Rollstühle oder Kinderwagen. Der Zugang erfolgt entweder über die große, nach vorn und hinten öffnenden seitlichen Schiebetüren oder die rechts angeschlagene Heckklappe. Um den Einstieg zu erleichtern werden zudem elektrische Rampen ausgefahren, die die kleine Stufe zum ohnehin schon sehr niedrigen Fahrzeugboden überbrücken.

Konventionelle Basis

Weit konventioneller wirkt dagegen das D-Base Concept, dass vor allem mit seiner frischen und frechen Front Blicke auf sich zieht. Unter den kleinen dreieckigen Scheinwerfern verläuft eine dicke Chromspange in die ein blaues Leuchtband integriert ist und zusammen mit der großen Lufteinlässen und den abgesetzten Schwellern den sportlichen Auftritt unterstreicht. Unter der Haube arbeitet aber, wie bei den anderen drei gezeigten Studien ein kleiner Kei-Car-tauglicher Motor.

Wohnzimmer to drive

Wohlfühlatmosphäre im Kei-Car-Format bietet der Hinata, der äußerlich mit bunt gemusterten Applikationen, futuristisch dreinblickenden Scheinwerfern und hinten angeschlagenen Fondtüren aufwartet. Eine B-Säule sucht man vergeblich, über einen ausgeklügelten Drehmechanismus lassen sich aber stattdessen an deren Stelle jeweils die linken und rechten Fond- und Vordersitze zur Seite drehen und zu einem kleinen Sofa zusammen schieben. Passend dazu liegt auf dem Fußboden ein flauschiger grüner Teppich und Interieurelemente wie das Handschuhfach, die hölzernen Pedale und Knöpfe am Lenkrad wirken mehr wie eine Wohnzimmereinrichtung als Bestandteile eines Autos.

Mobiles Cafè Tempo

An Kaffeefans und vor allem an diejenigen die ihn verkaufen richtet sich die Studie Tempo. Als mobile Kaffeebar kommt der ebenfalls rund 3,40 Meter lange und knapp zwei Meter hohe Verkaufswagen mit einer aufklappbaren Theke, großer Auslage und zwei Screens. Einer ist außen, unterhalb des Schaukastens der Theke angebracht, der andere an der Rückwand des kleinen Verkaufsraums. Um die Verkaufsfläche noch etwas zu erweitern, klappt die Kofferraumtüre seitlich auf und bietet unter der Scheibe mit einem kleinen Fensterbrett noch Platz für weitere Auslagen.

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